Kataplexie

Was ist Kataplexie?

Kataplexie ist eine Störung, hervorgerufen durch eine kurze Schwächung des Muskeltonus. Sie ist begleitet von einem Sturz ohne Bewusstseinsverlust („Schreckstarre“, „Schrecklähmung“). Die Entwicklung des pathologischen Zustands ist auf einen starken psychischen Schock zurückzuführen. Kataplexie ist sehr oft ein Zeichen von Narkolepsie. Narkolepsie ist eine chronische neurologische Störung, die den Schlaf und die Wachheitskontrolle beeinflusst. Dies führt zu fragmentiertem Nachtschlaf und übermäßiger Tagesmüdigkeit.

Welche Erkrankungen können zur Manifestierung einer Schreckstarre führen?

Dieser pathologische Zustand tritt oft bei starkem Lachen, Freude und manchmal bei Angst, Weinen oder Wut auf. Eine unerwartete Berührung oder eine Überraschung können Stürze verursachen.

Manchmal kann Kataplexie bei anderen Erkrankungen beobachtet werden, einschließlich Schlaganfall, Multipler Sklerose (MS), Kopftrauma und Enzephalitis (Entzündungsprozess in der Substanz des Gehirns). Der Beginn der Kataplexie tritt normalerweise in der Kindheit oder Jugend auf.

Was sind klinische Anzeichen der Kataplexie?

Schreckstarre tritt im Wachzustand auf. Die Dauer des Anfalls kann von einigen Sekunden bis zu mehreren Minuten variieren. Sehr selten können Beeinträchtigungen länger dauern. Während des Anfalls verspürt die betroffene Person Schwäche in Armen und Beinen. Möglicherweise ist die Entwicklung einer erhöhten Schweißsekretion, eines verlangsamten Herzschlags und einer Unbeweglichkeit der Gesichtsmuskeln zu beobachten. Kataplexie-Episoden können Folgendes umfassen:

Es ist wichtig zu beachten, dass eine Person, die an Kataplexie leidet, bei Bewusstsein bleibt, atmen und ihre Augen bewegen kann.

Ist es möglich, die Schrecklähmung zu behandeln?

Kataplexie lässt sich nicht vollständig behandeln. Jedoch können Medikamente und Modifikationen in den Lebensgewohnheiten möglicher Auslöser kontrollieren. In den meisten Fällen basiert die Behandlung eines pathologischen Zustands auf der Normalisierung des Schlafes des Patienten. In einigen Fällen verschreiben Ärzte Beruhigungsmittel, um übermäßige Emotionalität zu vermeiden. Zusätzlich verschreiben sie in einigen Fällen zur Stabilisierung des Zustands Schlaftabletten. Die Verwendung von therapeutischem Schlaf sowie psychotherapeutischen Methoden liefert gute Ergebnisse.

Die Prävention der Entstehung von Kataplexie basiert auf dem Ausschluss von alkoholischen Getränken, Kaffee, starkem Tee sowie anderen Getränken und Lebensmitteln, die eine psychostimulierende Wirkung haben, aus der Ernährung des Patienten. Geringe körperliche Anstrengungen und eine vollwertige Ernährung helfen, Angriffe loszuwerden oder sie zu lindern.

 

 

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