Foto Hafen-Klub Hamburg

Jahresempfang 2018 der Stiftung Gesundheit: Mit Blick auf die Kräne des Hamburger Hafens

Panoramafenster umrahmen das Parkett. Auf der einen Seite: der Hafen Hamburgs mit den Kränen der Kais und Docks, auf der anderen Seite erhebt sich die Stadt. Von der Bar aus hat man sogar einen guten Blick auf das neue Wahrzeichen Hamburgs – die Elbphilharmonie. Der diesjährige Jahresempfang der Stiftung Gesundheit findet diesen Donnerstag im Hafen-Klub Hamburg statt. Die letzten Vorbereitungen vor Ort und im Büro laufen auf Hochtouren.

Internationales Flair beim Jahresempfang

Das internationale Flair des Hafens wird auch im Saal an der Elbe zu spüren sein – Simone de Bruin vom Rijksinstituut voor Volksgezondheid en Milieu (nationales Institut für öffentliche Gesundheit und Umwelt) mit Sitz in Bilthoven in den Niederlanden wird die Keynote des Abends halten. Zentrales Thema: Wie verbessern wir integrierte Pflege in Europa? De Bruin stellt das EU-Projekt „Sustain“ vor, das gemeinsam mit der Stiftung Gesundheit und weiteren Projektpartnern an 14 Standorten in ganz Europa „Best Practices“ der Pflegeversorgung erforscht. Gleich einer „Toolbox“ können dann künftig Pflegeanbieter die für sie passenden Erfahrungswerte zusammenstellen, um ihre Dienste zu optimieren.

Porträtfoto Simone de Bruin
Simone de Bruin, leitende Wissenschaftlerin in der Abteilung für Versorgungsqualität und Gesundheitsökonomie im Nationalen Institut für öffentliche Gesundheit und Umwelt. Sie hält die Keynote auf dem Jahresempfang der Stiftung Gesundheit.

Gesundheitsthemen verständlich vermittelt

Journalistische Beiträge können das Gesundheitsbewusstsein ihres Publikums prägen und manchmal sogar Betroffenen Antworten und Trost geben. Doch welche aktuellen Beiträge vermitteln Gesundheitswissen verständlich und anschaulich? Die Stiftung Gesundheit verleiht jährlich den Publizistik-Preis an die Autoren, denen diese Aufgabe in hervorragender Weise gelungen ist. Auch in diesem Jahr haben Journalisten einen Berg von Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln, Beiträgen aus TV und Hörfunk, Büchern sowie Multimedia-und Internetangeboten bei uns eingereicht. Drei dieser Beiträge zeichnen wir mit dem Publizistik-Preis aus.

Heiße Kandidaten für den Publizistik-Preis – die Shortlist

Gesundheitsjournalisten und Mitarbeiter der Stiftung haben die Bewerbungen gesichtet und analysiert. Am Ende steht die Shortlist aus besonders wertvollen Beiträgen, die an die Experten-Jury geschickt werden. Das sind die Preisträger der vergangenen Jahre. Neben dem journalistischen Handwerkszeug und der Verständlichkeit stellen sie sich vor allem Fragen wie: Ist das Thema innovativ erzählt? Welchen Mehrwert bietet der Beitrag den Rezipienten? Oft fällt unseren damaligen Bewerbern ihre neue Rolle in der Experten-Jury nicht leicht, denn die Titel auf der „Shortlist“ sind meist keine kurzlebigen Beiträge, sondern deren Inhalte wirken noch lange nach.

Name des Autors/der Autoren: Titel des Werkes, Medium

  • Dr. Patrick Hünerfeld: Die Story im Ersten: Organspende – zwischen Tod und Hoffnung, Südwestrundfunk
  • Sanaz Saleh-Ebrahimi: Volksdroge Alkohol – Der legale Rausch, freie Journalistin für ZDFzoom
  • Nikolaus Nützel: Kommunikation zwischen Arzt und Patient, Deutschlandradio
  • Simone Schneble/Mirja Raff: Keine Angst vor der Angst, SWR3 Report
  • Theresa Authaler: Mit Risiken und Nebenwirkungen – Wie man als junger Mensch mit einer Krankheit lebt, BR
  • Nora Sobich: Schmerzfrei glücklich? Amerikas tödliche Opioid-Epidemie, RBB Kulturradio
  • Jochen Paulus: Antidepressiva, ja oder nein?, freier Journalist für den Stern
  • Maik Großekathöfer und Hauke Goos: Was heißt Titten auf Englisch?, Der Spiegel
  • Caterina Lobenstein: Warum verdient Frau Noe nicht mehr?, Die Zeit
  • Matthias Döring: Bleib bei mir, Süddeutsche Zeitung
  • Luisa Jacobs: Mal nicht so entspannt, Die Zeit
  • Deike Diening: 390 Gramm, Der Tagesspiegel
  • Dr. Marie-José Kolly: Ein paar Sekunden lang hört er nichts, Neue Zürcher Zeitung
  • Alena Schröder, Christian Esser und Nataly Bleuel: Herzenssache Organspende – Wenn der Tod Leben rettet, C.Bertelsmann

Beim Get-together den Preisträgern gratulieren

Die feierliche Würdigung der Gewinner rundet das Programm des Abends ab. Danach eröffnen wir das Buffet. Beim zwanglosen Get-together genießen wir die Häppchen am Buffet, stoßen mit unseren Gästen und Preisträgern an, knüpfen neue Kontakte und frischen alte auf. Wir freuen uns auf anregende Gespräche und wünschen unseren Gästen und uns auch in 2018 viel Spaß, Erfolg und wertvolle Geschichten.

von Stefanie Woerns