Iontophorese

Was ist Iontophorese?

Iontophorese ist ein Verfahren zum Einbringen von Arzneistoffen in die Haut. Durch eine elektrische Beschleunigung kann diese die Stoffe besser aufnehmen. Das Verfahren wird aufgrund der unterschiedlichen Aufnahmefähigkeit der Patienten nur selten eingesetzt (zum Beispiel in der Hautheilkunde). Die Iontophorese ist ein kosmetologisches Verfahren, das mit einem speziellen Mikrostromgerät durchgeführt wird. Ziel des Verfahrens ist es, folgende Ergebnisse zu erzielen:

  • Verringerung der Falten im unteren und oberen Augenlid, um die Lippen, am Hals;
  • Vorbeugung der Entstehung von Cellulite;
  • Abgabe der maximalen Nährstoffmenge an das Gewebe;
  • Reinigung der Haut von Toxinen.

Die Grundprinzipien der Iontophorese basieren auf der Aktivität der Partikel, die entweder eine positive oder eine negative Ladung haben.

Was sind Indikationen für dieses Verfahren?

Iontophorese ist für die folgenden Probleme und Hautunreinheiten vorgeschrieben:

  • Gefäßnetze und Dehnungsstreifen, Krampfadern;
  • Falten – bei regelmäßiger Exposition im Alter von 35 Jahren lassen sich Gesichtsfalten vollständig entfernen;
  • zur Behandlung von Hyperhidrose (übermäßige Schweißbildung, übermäßiges Schwitzen an den Beinen, in den Achselhöhlen usw., das als Folge von Gicht, Diabetes, Fettleibigkeit usw. auftreten kann);
  • Rötung der Haut;
  • Akne.

Wie läuft die Iontophorese ab?

Unter dem Einfluss eines Stroms geringer Stärke dehnen sich die Zellmembranen aus und ihre Permeabilität verbessert sich, was die Stoffwechselvorgänge beschleunigt. Es bilden sich Ionen, die sich mit kosmetischen Präparaten verbinden und paarweise durch die Talgdrüsen tief in die Epidermis eindringen.

In der ersten Phase des Verfahrens – der Vorbereitung – ist die Haut gründlich von Fett und Kosmetika zu reinigen. Anschließend setzt man die Haut mithilfe eines Geräts mit speziellen Düsen unter Mikrostrom. Eine solche Stimulation verbessert die Durchblutung, die Sauerstoffsynthese in den Zellen und infolgedessen die Durchdringungsfähigkeit von Therapeutika.

Vor der Iontophorese legt der Patient alle Schmuck- und Metallgegenstände ab. Die Elektroden sind mit Dichtungen versehen, um Verbrennungen zu vermeiden. Zu Beginn des Eingriffs ist möglicherweise ein leichtes Brennen zu spüren, das jedoch schnell vergeht. Der gesamte Vorgang dauert bis zu 20 Minuten. Rötung ist die häufigste Nebenwirkung nach einer Iontophorese, ein Brennen ist ebenfalls möglich.

In welchen Fällen wird der Eingriff nicht durchgeführt?

Der Eingriff ist nicht durchfürbar, wenn folgende Gegenanzeigen vorliegen:

  • Schwangerschaft oder Stillzeit;
  • installierte Metallimplantate (aus Gold, Silber usw.);
  • Virusinfektionen oder eine verschlimmerte Form der chronischen Krankheit. Sitzungen mit Iontophorese sind im Falle von Pilzerkrankungen strengstens untersagt;
  • trockene Haut, ungesunder Teint;
  • ausgeprägte Falten, Tränensäcke;
  • Schwellung des Gesichts;
  • Körperfett im Gesicht;
  • Altersflecken;
  • verstopfte Poren.

 

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