Hydrotherapie

Was ist eine Hydrotherapie?

Hydrotherapie ist eine äußerlich angewendete Wasserbehandlung mit z. B. Wärme- oder Kältewirkung. Sie hat ähnlich einer Massage eine Wirkung auf die Durchblutung und den Stoffwechsel des Körpers. Je nach Anwendung kann die Hydrotherapie den ganzen Körper betreffen oder lokal sein.

Welche Arten der Hydrotherapie gibt es?

Es gibt folgende Verfahren (abhängig von der Temperatur, bei der das Wasser für die Hydrotherapie verwendet wird):

  • Kaltes Wasser: Die Wassertemperatur beträgt weniger als 20 Grad Celsius. Die Verwendung von kaltem Wasser während hydrotherapeutischer Eingriffe führt zu einem Zusammenziehen der Gefäße. Im Anschluss erweitern sich die Gefäße des Patienten, in der Folge erhöht sich die Blutflussgeschwindigkeit.
  • Kühles Wasser: Wasser hat 20-25 Grad Celsius
  • Warmes Wasser: Das Wasser ist auf 33 Grad Celsius erwärmt. Warmes Wasser fördert die Durchblutung und die Lymphzirkulation, regt den Stoffwechsel an und stärkt die Funktion des Hormonsystems.
  • Heißes Wasser: Die Wassertemperatur beträgt ca. 40 Grad Celsius.
  • Wechselbäder haben eine ausgeprägte stimulierende Wirkung. Dank ihnen verbessert sich die Aktivität des Herzens, es findet ein Gefäßtraining statt, Stoffwechselprozesse werden angeregt.

Ablauf der Behandlung

Die Hauptverfahren, die bei der Hydrotherapie angewendet werden, sind Bäder und Duschen. In diesem Fall können die Bäder allgemein (für den gesamten Körper) und lokal (für bestimmte Bereiche) sein. Der Patient befindet sich in einer liegenden Position. Sein ganzer Körper ist bis auf Kopf, Schultern und Nacken mit Wasser bedeckt. Manchmal werden auch Vibrationsbewegungen des Wassers verwendet.

Während der Anwendung von Duschen werden ein oder mehrere Wasserstrahlen unter einem bestimmten Druck und der erforderlichen Temperatur auf die Oberfläche des menschlichen Körpers ausgesetzt.

Anwendungsgebiete der Hydrotherapie

Welche Gegenanzeigen gibt es?

  • chronische Krankheiten im akuten Stadium
  • Pathologie des zerebralen und koronaren Kreislaufs (Hirn-, Herz-Kreislauf)
  • das Vorhandensein von Krebserkrankungen oder gutartigen Formationen
  • akute entzündliche Prozesse
  • schwere Angina Pectoris (eine Herz-Kreislauf-Erkrankung)
  • Schwangerschaftstrimester II und III
  • schwere Hypertonie (Bluthochdruck)

Nur mit Erlaubnis eines Arztes wird bei Patienten mit folgenden Erkrankungen eine Hydrotherapie durchgeführt:

 

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