Hydrosadenitis

Was ist Hydrosadenitis?

Hydrosadenitis – auch Schweißabszess – tritt bei Erwachsenen auf und ist eine Hauterkrankung mit Befall der Schweißdrüsen. Diese kommen vor in der Achselhöhle, im Brustwarzenhof sowie im Damm- und Genitalbereich.

Wie kommt es zu einer Hydrosadenitis?

Beim Schweißabzess handelt es sich um eine durch Bakterien (Staphylococcus aureus) verursachte eitrige Infektion. Sie manifestiert sich zunächst mit einem harten, oft schmerzhaften subkutanen Knötchen, das von normaler oder geröteter Haut bedeckt ist.

Diese Formation neigt dazu, an der darüber liegenden Haut haftend zusammenzustoßen. Daraufhin öffnet sie sich nach außen und gibt dichten Eiter ab. Häufig kann die Bildung von Blutplättchen durch den Zusammenfluss von nahe gelegenen Knötchen erfolgen.

Wie erfolgt die Behandlung eines Schweißabzesses?

Der Krankheitsverlauf ist langsam, mit der Möglichkeit eines Wiederauftretens. Dieser Fakt ist unter anderem auf das Vorhandensein günstiger Faktoren zurückzuführen. Hierzu zählt auch die Verwendung von Deodorants.

Die Therapie basiert auf einer sorgfältigen Reinigung mit antiseptischen Präparaten. Bei Vorliegen zahlreicher Läsionen werden Antibiotika in der Regel in voller Dosierung und über einen angemessenen Zeitraum eingesetzt.

Bei chronischen Formen ist es ratsam, die Therapie vom Antibiogramm leiten zu lassen. In jedem Fall ist es sinnvoll, übermäßiges Schwitzen zu vermeiden, indem leichte Kleidung verwendet wird, die normales Schwitzen ermöglicht.

 

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