Hydrokolon-Therapie

Was ist eine Hydrokolon-Therapie?

Eine Hydrokolon-Therapie bezeichnet die Tiefenspülung des Darms durch Spülung mit sterilisiertem, mit Sauerstoff angereichertem Wasser. Vor der Behandlung ist es notwendig, den Darmmeteorismus zu beseitigen. Ideal ist es, einige Tage vor der Therapie einen antimeteoritischen Kräutertee (Fenchelsamen) einzunehmen und auf kohlensäurehaltige Getränke, Milch und Derivate, gekochtes Gemüse und Paprika zu verzichten.

Ablauf einer Hydrokolon-Therapie

Der Patient muss mindestens vier Stunden nüchtern sein. Anschließend legt man ihn nach Entleerung der Blase in Rückenlage und schließt ihn an ein Instrument an. Dieses ermöglicht die Einführung der Waschflüssigkeit in den Dickdarm vom Rektum aus mithilfe einer Einwegkanüle und zweier Schläuche, die den Ein- und Austritt von Wasser ermöglichen, ohne dass sich die Person bewegen muss.

Die Entleerung erfolgt durch physiologische Bewegungen des Dickdarms. Die Darmwände werden im Entleerungsmechanismus trainiert, was wichtig ist für die Wiederherstellung der Darmfunktion.

Wie lange dauert diese Therapie?

Gewöhnlich dauert eine Sitzung 45 bis 60 Minuten und es ist möglich, eine Reihe von 20 bis 30 Füllungen und Entleerungen durchzuführen, um die Darmwand zu reinigen. Diese Therapie ist ideal zur Behandlung von Divertikulose (Darmwand stülpt sich nach außen aus) und Parasitose (parasitäre Infektionskrankheit), von denen häufig Colitis, Verstopfung und Durchfall abhängen. Der Nutzen, den die Patienten davon haben, ist lang anhaltend. 

 

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