Hirntumore

Was sind Hirntumore?

Hirntumore sind gutartige oder bösartige Gewebewucherungen des Gehirns. Bei dieser Gehirnkrankheit befindet sich ein Tumor im Schädel, der von Kopfschmerzen, nervösen Störungen, psychischen Störungen, Hörproblemen und Sehstörungen begleitet werden kann.

Ein Hirntumor ist in erster Linie aufgrund seiner Lage in einem begrenzten Raum im Inneren des Schädels lebensbedrohlich. Die Ursachen dieser Pathologie können sich um verschiedene Arten von traumatischen Hirnverletzungen und deren Folgen handeln. Dazu zählen ein erblicher Faktor, die Einflüsse äußerer Umweltfaktoren, Anamnese einer ähnlichen Erkrankung bei Familienmitgliedern, Alter nach 45 Jahren, chronischer Stress oder schwache Immunität.

Welche Grade der Hirntumore unterscheidet man?

  • I Grad: gutartige Hirntumore, die langsam und ohne Anzeichen von Malignität (Bösartigkeit) wachsen
  • II Grad: die Hirntumore wachsen langsam aber sie haben ein Anzeichen von Malignität
  • III Grad: maligne Hirntumore
  • Grad IV: schnell wachsende Hirntumore mit drei bis vier malignen Anzeichen

Welche Symptome können sich bei einem Hirntumor manifestieren?

Die Krankheit äußert sich wie folgt:

  • Kopfschmerzen, Schwindel und Gleichgewichtsstörungen, plötzliches Erbrechen auf leeren Magen, unabhängig von der Nahrungsaufnahme und Übelkeit;
  • erhöhter Hirndruck;
  • Tinnitus;
  • trübes Gedächtnis und geschwächte Aufmerksamkeit;
  • Lethargie, Gleichgültigkeit, verminderte Intelligenz, Apathie sowie Fremdartigkeit im Verhalten;
  • Halluzinationen;
  • Schmerzen in den Gliedmaßen;
  • hormonelle Störungen;
  • epileptische Anfälle;
  • Ungleichgewicht;
  • Schwierigkeiten beim Sprechen;
  • Verletzung der Empfindlichkeit oder Lähmung eines Körperteils;
  • Sehstörungen;
  • Verhaltensänderungen.

Welche Behandlung kann eingesetzt werden?

Zur korrekten Diagnose werden eine neurologische Untersuchung, eine Computertomographie (CT), eine Elektroenzephalographie (EEG), eine Angiographie und eine Biopsie (Gewebeentnahme) durchgeführt.

Die Behandlung der Krankheit umfasst die Methoden der Chirurgie, Strahlentherapie, Chemotherapie, Kryochirurgie (gezielte chirurgische Zerstörung von Gewebe durch Anwendung extremer Kälte) sowie die symptomatische Therapie, um Schmerzen und Hirnödeme zu lindern. Zu den Hauptmethoden zählen die chirurgische Entfernung und die Strahlentherapie mit einer Gewebeerfassung von mehr als drei Zentimeter. Die Strahlentherapie kann vor und nach der Operation angewendet werden. Im ersten Fall wird die Größe des Tumors verringert und im zweiten Fall werden die verbleibenden Tumorzellen zerstört.

Die Radiochirurgie ist eine innovative Technik, die eine Art Strahlentherapie darstellt. In diesem Fall trifft der Strahl direkt auf den Tumor, was unter der Kontrolle von CT oder Magnetresonanztomographie (MRT) möglich ist. Ein wichtiger Punkt dieser Methode ist die Nichtinvasivität. Bei dieser Prozedur dringen die Geräte oder Katheter entweder gar nicht oder in geringerem Maße als üblich in den Körper ein. Dadurch verringert sich das Risiko von Komplikationen.

 

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