Haut und Feuchtigkeit

Warum braucht die Haut Feuchtigkeit?

Haut und Feuchtigkeit sind ein unschlagbares Team. Junge Haut ist straff und voll, weil insbesondere das Kollagen in der Lederhaut ausreichend Feuchtigkeit speichert. Mit der Zeit lässt aber die Speicherfähigkeit des Bindegewebes nach. Deshalb freut sich die Haut über jede Unterstützung bei der Aufgabe, Feuchtigkeit in der Haut zu halten.

Feuchtigkeitsquelle Harnstoff

Um Feuchtigkeit in der Haut zu binden, bietet sich ein altbekannter und natürlicher Wirkstoff an: Harnstoff. Schon von Natur aus enthält die Haut rund ein Prozent dieses Feuchtigkeitsspenders. Dieses Endprodukt des Eiweißstoffwechsels wird zudem, in Schweiß und Urin gelöst, ausgeschieden.

Bereits seit Generationen dient der Harnstoff als Hausmittel gegen trockene Haut. Zum Glück muss sich heute niemand mehr im Nachttopf getränkte Wickel auflegen; denn Harnstoff gibt es in der Apotheke in Pulverform. Dieser reine Harnstoff ist sauber, farb- und nahezu geruchlos. Er gelangt nicht pur auf die Haut, sondern eingearbeitet in eine Creme (vier bis zehn Prozent Harnstoffanteil).

Zarte und junge Haut durch essen?

Dann gäbe es da noch einen Geheimtipp für junge Haut des Gesichts, wären da nicht diese Nebenwirkungen: essen, essen, essen. Wird Fett angelagert, zeigt sich die Haut glatter. Doch es dürfte nicht leicht fallen, sich für sein Gesicht zu entscheiden, wenn es so sehr auf Kosten der Figur geht.

 

Autor:

Dr. med. Johannes Müller-Steinmann

 

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