Brille, hanfpflanze in Brillenglaesern

Hanf und Grüner Star

Hanf in der Behandlung des Grünen Star

Mit dem im Hanf enthaltenen Tetrahydrocannabinol (THC) konnten sich in der Behandlung von Glaukomen (Grüner Star) erstaunliche Erfolge erzielen lassen. Bei einer Glaukomerkrankung produziert das Auge zu viel Augenflüssigkeit, die dann auf den Augennerv drückt. Im Lauf der Jahre steigt der Druck, der Nerv wird ganz abgedrückt. In der Folge erblindet der Patient.

Hanf bremst den Grünen Star

Das in Hanf enthaltene THC vermag die Krankheit nicht zu beheben, wohl aber ihren Verlauf zu verlangsamen und damit den Zeitpunkt der Erblindung hinauszuzögern.

Gegenüber manch anderem Präparat haben Cannabis-Medikamente einen Vorzug: Es sind keine Nebenwirkungen bekannt. Konservative Behandlungen des Glaukoms sind beispielsweise operative Verfahren.

Prominente Behandlung in den USA

Christian Rätsch berichtet in seinem Buch „Hanf als Heilmittel”, dass 1991 Ärzte sogar den damaligen amerikanischen Präsidenten George Bush mit einem THC-haltigen Glaukom-Medikament behandelten. Das wäre eigentlich kaum bemerkenswert, hätte sich Bush nicht als einer der vehementesten Gegner des Hanfanbaus in den USA profiliert.

 

Autoren

Rasso Knoller und Dr. med. Bernd Mai

 

Bildnachweis: 510318 & andreas160578 | pixabay

 

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