Hanf gegen Schmerzen

Hanf und Schmerzen: Einen Joint zur Therapie?

Dass Hanf Schmerzen lindern, ist seit alters her bekannt. Deswegen wurden Hanfdrogen in einigen Kulturen als Betäubungsmittel vor einem chirurgischen Eingriff verwendet.

Mancherorts rauchten auch Frauen bei schwierigen Geburten einen Joint. In der modernen Medizin kommt ein solcher Einsatz nicht mehr in Frage.

Erwägenswert aber erscheint, Patienten in der Endphase einer schmerzhaften und tödlichen Krankheit zu gestatten, mit Haschisch ihr Leiden zu lindern. Haschisch besteht aus dem „Harz“ der Hanfpflanze. Es wird aus Blüten und Blättern der Pflanze gewonnen. Seine Farbe ist abhängig von der Art der Herstellung und der Qualität grau-braun bis schwarz.

Die bisher eingesetzten starken Schmerzmittel versetzen die Patienten in einen Dämmerzustand, in dem sie die Schmerzen, zugleich aber auch die Umwelt, weniger wahrnehmen. Beim Rauchen von Haschisch kann es zwar – bei zu hoher Dosierung – zu Halluzinationen kommen, ein völliger Realitätsverlust bleibt indes erspart.

Zu wenig erforscht: Hasch in der Schmerztherapie

Bisher haben sich mit dem Einsatz von Haschisch als Schmerzmittel jedoch nur wenige Wissenschaftler befasst. Insbesondere liegen hier Einzelfallbeschreibungen vor, die keine allgemeingültigen Aussagen zulassen.

 

Autoren
Rasso Knoller und Dr. med. Bernd Mai

 

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