Dialyse: Hämodialyse

Was ist Hämodialyse?

Die Hämodialyse ist ein extrarenales (d. h. außerhalb der Niere stattfindendes) Blutreinigungsverfahren, das Ärzte bei akutem Nierenversagen anwenden. Diese Behandlungsmethode wird mit Hilfe eines Geräts durchgeführt, das einen speziellen Filter (Membran) zur Körperreinigung hat. So werden Giftstoffe und Wasser aus dem Körper entfernt, die sich pro Tag im Blut ansammeln.

Das Blut des Patienten erhält während des Verfahrens und während der Interdialysezeit eine Reinigung. Im Ergebnis spüren die Patienten eine Verbesserung ihres Wohlbefindens, da der Eingriff ihr Blut umfassend von Toxinen des Körpers reinigt.

Was sind Indikationen für eine Hämodialyse?

Am häufigsten wird die Blutwäsche für die folgenden Indikationen angewendet:

Es ist zu beachten, dass die Hämodialyse eine der extremen Methoden für Nierenerkrankungen ist. Sie setzten Mediziner erst ein, wenn alle anderen Methoden bereits erschöpft sind. Dann wird die Blutwäsche als Erhaltungstherapie durchgeführt.

Wie läuft die Blutwäsche ab?

Vor dem Hämodialyseverfahren ist eine Patientenuntersuchung durch einen Arzt obligatorisch. Dieser misst Puls, Blutdruck und Temperatur und bewertet die Möglichkeit der Anwendung des Verfahrens. Wenn der Patient nicht in der körperlichen Verfassung ist, kann der Arzt den Eingriff verschieben, um die Gesundheit des Patienten nicht zu schädigen.

Die Hämodialyse kann im Krankenhaus oder zu Hause zum Einsatz kommen, tagsüber oder auch nachts. Das Dialysegerät schließen Fachkräfte an den Patienten an. Eine Behandlung dauert durchschnittlich vier bis acht Stunden. Das Hauptelement bei der Hämodialyse ist eine semipermeable (halbdurchlässige) Membran, die auf der Basis von Cellulose oder synthetischen Substanzen hergestellt ist. Das Blut des Patienten fließt durch diese Membran, wo das Blut aus giftigen Substanzen gefiltert und in den Körper zurückgeführt wird. So erhält das Blut eine Reinigung.

 

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