Glukose

Was ist Glukose?

Es handelt sich hierbei um ein Monosaccharid (Einfachzucker), das in der Natur sehr weit verbreitet ist. Glukose (auch Glucose) gibt es in einfacher Form oder in komplexen Molekülen, die aus vielen verketteten Einheiten bestehen (zum Beispiel Stärke, Glykogen, Zellulose). Es ist das Kohlenhydrat, welches die Gewebe des Körpers am meisten verbrauchen.

Worin ist dieses Kohlenhydrat enthalten?

Glucose ist im freien Zustand in vielen Früchten enthalten. Seine Süßkraft ist etwa halb so groß wie die von Saccharose. Es ist im Blut in Konzentrationen vorhanden, die physiologisch über 24 Stunden variieren. Daher ist es nicht möglich, einen absoluten Normalwert für Glykämie (Zuckergehalt des Blutes) anzugeben: Aus diesem Grund ist es angemessener, sich auf verschiedene Werte von normaler Glykämie, Nüchternheit oder postprandialem Blutzucker zu beziehen.

Was passiert im Körper mit Glukose?

Disaccharide (Saccharose, Laktose, Maltose) und Polysaccharide (Stärke, Glykogen), die Glukose als wesentlichen Bestandteil enthalten, werden vor der Aufnahme in den Verdauungstrakt in Glukose zerlegt.

Nach der Aufnahme gelangt sie über die Pfortader in die Leber. Die Leber wandelt im Allgemeinen auch die anderen Monosaccharide, die man mit der Nahrung aufnimmt, in Glukose um. Anschließend überträgt die Leber sie in das Blut und überträgt sie dann energetisch in die anderen Gewebe oder akkumuliert (zusammentragen) sie in Form von Glykogen.

 

Finden Sie den passenden Arzt für Ihre Fragen rund um

Blutzucker-Messung
Ernährungsmedizin