Massage: Gesichtsmassage

Was ist eine Gesichtsmassage?

Die Gesichtsmassage ist eine vorbeugende und therapeutische Methode zur Exposition der Haut und der Muskeln des Gesichts. Das Verfahren hat eine komplexe Wirkung: Es beugt Falten vor, verbessert den Hautton, die Durchblutung und den Teint, lindert Schwellungen. Durch die Anregung der Durchblutung während der Massage wird die Haut mit Sauerstoff gesättigt und Regenerationsprozesse intensivieren sich.

Was sind allgemeine Indikationen für eine Gesichtsmassage?

Die Gesichtsmassage führt man in folgenden Fällen durch:

  • Prävention von altersbedingten Veränderungen;
  • Falten;
  • Schwellung;
  • reduzierter Hautton;
  • fettige Haut;
  • Akne;
  • Postakne-Phänomene (Narben);
  • träge und schlaffe Haut.

Welche Arten der Massage für das Gesicht gibt es?

Es gibt viele Arten von Massagen für das Gesicht. Jede einzelne entspricht dabei einem bestimmten Hauttyp und hat unterschiedliche Ziele:

Klassische Gesichtsmassage ist die gebräuchlichste Massagetechnik. Sie wird verwendet, um den Hautton zu erhöhen, das Aussehen und den Teint zu verbessern. Bei dieser Massage wendet man verschiedene Techniken an: Streicheln, Reiben, Kneten, Vibrieren. Alle Bewegungen werden mit den Fingerspitzen ausgeführt. Zusätzlich benutzt man eine Massagecreme. Die Dauer einer Sitzung beträgt 15 bis 20 Minuten. Die klassische Gesichtsmassage wird für Frauen und Männer jeden Alters empfohlen. Gegenanzeigen umfassen:

  • Infektionsprozess im Körper;
  • Entzündung im Expositionsbereich;
  • Blutkrankheit;
  • Fieber;
  • onkologische Erkrankungen;
  • arterielle Hypertonie (Bluthochdruck);
  • Verschlimmerung chronischer Krankheiten.

Therapeutische Massage wird zur Behandlung verschiedener Hauterkrankungen, insbesondere Akne, angewendet. Diese Massagetechnik wirkt sich günstig auf die Funktion der Talgdrüsen aus und verbessert die Durchblutung und die Lymphe. Die Dauer einer Sitzung beträgt zehn Minuten.

Die therapeutische Massage ist kontraindiziert bei: Fieber, Ekzem, virale Hautkrankheiten, Warzen, Entzündung des Gesichtsnervs, Verletzungen der Integrität der Haut.

Gesichtsmassage: weitere Arten

Plastische Massage wird ab einem Alter von 30 bis 35 Jahren vor allem zur Behandlung und Vorbeugung von altersbedingten Veränderungen empfohlen. Die Technik ist auch bei Akne und fettiger Haut wirksam. Bei der plastischen Gesichtsmassage kommen keine Spezialwerkzeuge zum Einsatz. Alle Bewegungen erfolgen mit Druck. Gegenanzeigen: schwere Allgemeinerkrankungen.

Myofasziale Gesichtsmassage beinhaltet den Einfluss von Muskeln und neurovaskulären Bündeln auf Bindegewebsmembranen. Die Muskelspannung wird beseitigt und die Durchblutung wiederhergestellt. Eine myofasziale Gesichtsmassage wird empfohlen, um die Haut zu erschlaffen und anzuschwellen und die Hautporen zu erweitern. Man setzt diese Technik auch als Rehabilitationsverfahren nach plastischen Operationen ein. Gegenanzeigen sind:

  • entzündliche Hautveränderungen;
  • allergische Hautausschläge;
  • allgemeiner und lokaler Infektionsprozess;
  • schwere somatische Erkrankungen.

Gesichtsmassage mit Lymphdrainage: Wenn sich der Lymphfluss durch die Lymphgefäße verlangsamt, sammeln sich überschüssige Flüssigkeit und Toxine im Gewebe an. Infolgedessen tritt ein Ödem auf und ein ungesunder Teint entsteht. Die Gesichtsmassage mit Lymphdrainage zielt darauf ab, den Lymphfluss zu fördern. Alle Bewegungen erfolgen entlang des Lymphflusses in Richtung der regionalen Lymphknoten. Die Lymphdrainage wird mit den Fingerspitzen durchgeführt. Zuvor erwärmt man die Haut durch Streicheln und Reiben. Die Dauer einer Sitzung beträgt durchschnittlich 15 Minuten.

Die Lymphdrainage des Gesichts ist bei schweren Allgemeinerkrankungen nicht empfohlen: Onkologie, Blutkrankheiten, Infektionskrankheiten, Fieber, vergrößerte Lymphknoten von Gesicht und Hals. Eine Gesichtsmassage mit Lymphdrainage wird bei schwangeren Frauen nicht durchgeführt.

 

Finden Sie den passenden Arzt für Ihre Fragen rund um

Manuelle Therapie
Massage: Akupunkt-Massage