Gelenkchirurgie: Rehabilitation nach Gelenk-Operation

Was bedeutet Rehabilitation nach einer Gelenk-Operation?

Die Rehabilitation nach einer Gelenk-Operation erfolgt nach einem individuell zusammengestellten Programm unter Berücksichtigung der Eigenschaften des Patienten. Schmerzen in der ersten Zeit nach der gelenkchirurgischen Operation gelten als normale Reaktion des Körpers. Sie werden durch die Einnahme von Schmerzmitteln gestoppt, so dass die Bewegungen kaum Beschwerden verursachen.

Einige Tage nach der Gelenk-OP beginnt der Patient mit Übungen. Ziel ist es, die operierten Gliedmaßen zu entwickeln, die Muskeln zu stärken und die Durchblutung wiederherzustellen. Eine vollständige Wiederherstellung der Funktionen des operierten Gelenks dauert zwei bis drei Monate.

Welche Methoden werden während der Rehabilitationsphase eingesetzt?

Um Komplikationen von Lunge und Herz zu vermeiden, werden Atemübungen durchgeführt. Die Nachsorge umfasst nicht nur physiotherapeutische Verfahren, sondern auch Physiotherapie, Massage, Elektrostimulation, Bewegungstherapie und andere Techniken.

Welche Etappen umfasst die Rehabilitation nach einer Gelenk-Operation?

Die folgenden Rehabilitationsphasen sind beobachtbar:

  • Die frühe Erholungsphase wird ab dem Zeitpunkt des Abschlusses der Operation und bis zur Entfernung der Drainage gezählt. Nach der Operation verschreibt der Arzt eine einmalige Gabe von Antibiotikum.
  • Um Komplikationen vorzubeugen, benötigt der Patient in den ersten drei bis fünf Tagen nach der Operation einen elastischen Verband oder Kompressionsstrumpf am Gelenk.
  • Gute Ergebnisse werden durch Kryotherapie in der postoperativen Zeit erzielt (innerhalb von ein bis drei Tagen wird eine lokale Kältetherapie im Abstand von 30-40 Minuten verordnet). Dadurch reduziert sich das Risiko von Komplikationen.
  • In der frühen postoperativen Phase sollte der Patient vollständig in Ruhe sein. Das operierte Glied sollte sich in einer geraden Position befinden.
  • Nach der Gelenk-Operation führen Spezialisten eine manuelle Lymphdrainage durch, um postoperative Ödeme zu beseitigen.
  • Physiotherapieübungen in einem sehr frühen Stadium (am ersten Tag) beinhalten Bewegungen der Muskulatur. Am zweiten Tag nach der Entfernung der Drainage kommen passive Bewegungen im Gelenk hinzu. Eine Aktivierung ist ebenfalls erforderlich und erfordert zusätzliche Unterstützung (Krücken oder einen Stock).
  • Das Gelenk wird elastisch verbunden, um ein Ödem und eine Störung der Blutgefäße zu verhindern.

 

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