Fettabbau durch Sport

Wie funktioniert der Fettabbau durch Sport?

Wer beim Essen gern mal kräftig zulangt, kann aufatmen – vorausgesetzt, er scheut den Fettabbau durch Sport nicht: Auch aus Fettpolstern kann der Körper Energie gewinnen. Ob der Organismus beim Sport mehr Kohlenhydrate oder mehr Fette verbraucht, ist allerdings eine Frage von Trainingszustand, Trainingsdauer und Intensität der Belastung. Untrainierte zehren ihre Vorräte an Kohlenhydraten schneller auf als Trainierte.

Ausdauersportarten wie Joggen, Radfahren, Schwimmen und andere fördern dagegen die Fähigkeit des Körpers, Fett in Energie zu verwandeln. Dabei gilt die Devise: Langsame und langanhaltende Belastungen verbrauchen mehr Fett als schnelle und kurze Aktivitäten. So erklärt sich, was viele schon ahnen: Der Fettabbau durch Sport funktioniert leider nur mit regelmäßigem Ausdauertraining.

Ausdauer macht schlank

Folgende Aktivitäten stellen gute Beispiele für Fettabbau durch Sport dar:

  • eine Stunde zügiges Joggen verbrennt etwa 100 Gramm Fett;
  • eine Stunde Sport bei optimaler Pulsfrequenz baut etwa 100 Gramm Fett ab.

Fettabbau durch Sport und Ernährung

Es gibt drei goldene Regeln für die Ernährung beim Sport, um ideale Ergebnisse zu erzielen:

Nie mit völlig leerem Magen starten: Ein ohnehin schon niedriger Blutzuckerspiegel sinkt weiter. Leistung und Konzentration nehmen ab, das Verletzungsrisiko steigt.

Rechtzeitig essen: Bis spätestens zwei Stunden vor dem Sport bieten sich leichte Reis-, Kartoffel- und Nudelgerichte an. Sie enthalten große Mengen energiereicher Kohlenhydrate. Danach ist nur noch ein Snack erlaubt.

Trinken nicht vergessen! In den letzten zwei Stunden vor dem Start alle 30 Minuten ein Glas Apfelschorle oder kohlensäurearmes Mineralwasser hält den Flüssigkeitshaushalt stabil. Anschließend kann das Schwitzen losgehen.

 

Autoren:

Dr. med. Gerold Schwartz und Michael Dirk Prang

 

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