Farbdoppler-Sonographie

Was ist die Farbdoppler-Sonographie?

Die Farbdoppler-Sonographie ist ein bildgebendes Untersuchungsverfahren, das zweidimensionale Bilder des blutleitenden Systems sowie des Blutflusses einer Körperregion liefert. In der Dopplersonographie kann der Blutfluss der Gefäße farblich sichtbar gemacht werden. Das Gerät zeigt die Art des Blutflusses anhand verschiedener Farben: Rot ist der Blutweg zum Gerät und die entgegengesetzte Richtung ist in Blau dargestellt.

Die Methode ist absolut schmerzfrei und hat keine Kontraindikationen – all dies ermöglicht es, den Eingriff auch bei kleinen Kindern durchzuführen.

Die Farbdoppler-Sonographie ist eine moderne, hoch informative Methode zur Ultraschalldiagnose von Gefäßerkrankungen, die auf der Nutzung des Doppler-Effekts basiert. In den meisten Fällen reichen diese Daten aus, damit der Arzt eine genaue Diagnose stellen kann. Mit der Farbdoppler-Sonographie lässt sich eine Verletzung des Blutflusses durch die Gefäße (Venen, Arterien) feststellen und das Herz untersuchen.

In welchen Fällen wird die Farbdoppler-Sonographie angezeigt?

Die Doppler-Untersuchung ist angezeigt bei Patienten mit Beschwerden über:

  • Kopfschmerzen;
  • Schwindel im Zusammenhang mit der Durchblutung des Kopfes und einer Veränderung der Körperhaltung;
  • Bewusstlosigkeit;
  • kalte Hände und Füße;
  • Schweregefühl und Schwellung in den Beinen;
  • Wadenkrämpfe (Krampfadern);
  • Patienten, deren Beine beim Gehen über kurze Strecken müde werden;
  • Bluthochdruck;
  • erhöhtes Körpergewicht.

Wie wird die Dopplersonographie durchgeführt?

Während des Tests liegt der Patient frei auf dem Rücken. Der Arzt trägt ein Gel auf den Untersuchungsbereich auf und führt dann eine Untersuchung durch, indem er bestimmte Stellen am Hals und am Kopf mit einem Ultraschallsensor berührt. Dabei kann der Arzt bitten, die Luft anzuhalten beziehungsweise oft zu atmen und den Kopf zu drehen. Während der Untersuchung ist ein Pfeifgeräusch zu hören: So reproduziert das Gerät die Blutbewegung durch die Gefäße. Während des Eingriffs soll man nicht sprechen oder den Kopf drehen, ohne vorher den Arzt zu fragen.

Welche Nebenwirkungen verursacht das Verfahren?

Das Verfahren verursacht keine Beschwerden und ist schmerzlos. Das Einzige, was zu leichten Unannehmlichkeiten führen kann, ist ein kurzer Druck auf den untersuchten Körperregionen (drei bis vier Sekunden), den der Arzt während der Untersuchung mehrmals ausführen muss, um die Durchgängigkeit der Gefäße zu beurteilen. Der Vorgang kann  von 20 Minuten bis zu einer Stunde dauern.

Aus den Ergebnissen der Farbdoppler-Sonographie geht hervor, in welchem ​​Bereich die Durchblutung gestört ist und inwieweit eine Verletzung vorliegt, was es wiederum ermöglicht, die am besten geeignete Behandlung (konservative oder operative Methode) vorzuschlagen.

Das Doppler-Verfahren erfordert keine spezielle Vorbereitung. Unmittelbar vor dem Eingriff ist die Einnahme von Gefäßmedikamenten auszuschließen.

 

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