Excimer-Laser: Hauterkrankungen

Was kann ein Excimer-Laser bei Hauterkrankungen leisten?

Hauterkrankungen und oberflächliche Hautveränderungen können mithilfe eines Excimer-Lasers behandelt werden. Dieser  erzeugt elektromagnetische Strahlung. Die Besonderheit des Lasers besteht darin, dass er monochromes Licht einer bestimmten Länge aussendet, wodurch sich Hautprobleme wie Psoriasis (Schuppenflechte) und Vitiligo (Weißfleckenkrankheit) aktiv behandeln lassen.

Wie werden Hauterkrankungen mit einem Laser behandelt?

Das Wesen des Lasers ist wie folgt: Eine Wellenlänge von 308 nm ist optimal, um Hautveränderungen zu bekämpfen. Der Laser bearbeitet nur die betroffenen Bereiche, ohne das umliegende gesunde Gewebe zu beeinträchtigen.

Die Laserbehandlung von Psoriasis und Vitiligo basiert auf Bemessungen, die die minimale Erythemdosis feststellt. Dieser Wert zeigt auf, wie viel UV-Licht (kurzwellige Wellenlänge) die menschliche Haut verträgt. Basierend auf den erhaltenen Daten reguliert der Arzt die Strahlungsleistung des Excimer-Lasers in Abhängigkeit von den individuellen Eigenschaften des Patienten.

Einsatz des Excimer-Laser bei Schuppenflechte

Psoriasis ist eine nicht-infektiöse, chronische Erkrankung der Epidermis (Oberhaut). Es erscheint in Form von trockenen roten Flecken auf der Hautoberfläche. Die Ursache für diese Hauterkrankung sind Zellen im menschlichen Körper, die totes Gewebe verdauen.

Einsatz des Laser bei Weißfleckenkrankheit

Vitiligo ist durch weiße Flecken aufgrund von Melaninmangel (Melanin bestimmt die Farbe der Haut) gekennzeichnet. Die Krankheit kann sich durch die Einnahme von Medikamenten und Chemikalien entwickeln. Auch ist es durchaus möglich, dass die Erkrankung aufgrund von Hautentzündungen und dem Vorliegen schwerwiegenderer Erkrankungen auftritt. Die Entwicklung dieser Hauterkrankung aufgrund einer erblichen Veranlagung ist nicht ausgeschlossen.

Wie findet die Behandlung mit dem Excimer-Laser statt?

In der ersten Behandlung bestimmt der Arzt die erforderliche Dosierung gemäß dem Zustand des Patienten und erstellt darauf basierend den Behandlungsplan. Die Laserbelichtungszeit erhöht sich mit jeder Sitzung, kann jedoch nicht mehr als 1,5 Minuten betragen. Die Behandlungsdauer richtet sich ausschließlich nach dem Bereich der Störung, dem Krankheitsstadium und dem Hauttyp. Darüber hinaus ist anzumerken, dass die Behandlungen unter Wärmeeinwirkung an der Behandlungsstelle schmerzfrei verlaufen.

 

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