Allergischer Schock: erste Hilfe

Schnelle erste Hilfe beim allergischen Schock

Eine heftige, allergische Reaktion des gesamten Körpers, ein allergischer Schock, tritt lediglich bei Kontakt mit besonders aggressiven Allergenen auf, zum Beispiel bei Medikamenten, Insektengift oder besonders allergen-potenten Nahrungsmitteln wie Fisch. Doch zum Glück tritt solch eine Extremreaktion sehr selten ein. Doch wenn es passiert, ist höchste Eile und erste Hilfe beim allergischen Schock geboten.

Was ist zu tun?

Zu den vielfältigen Schocksymptomen, zu denen neben Hauterscheinung vor allem Atemnot gehören kann und vor allem der rasch abfallende Blutdruck. Fällt er in den Keller ist eine Ohnmacht nicht weit und in extrem seltenen, schweren Fällen auch der Tod. Spürt man den Blutdruck also fallen, wird einem schwarz vor Augen, legt man sich am besten möglichst schnell flach hin, damit das Blut auch bei geringem Blutdruck die lebenswichtigen Organe versorgen kann. Wer um seine heftige Allergie schon wusste, wird im Zweifel ein Notfallset dabei haben und auch seine Begleiter sollten mit diesem Notfallset vertraut sein.

Erste Hilfe beim allergischen Schock: Vorsicht statt Nachsicht!

Unabhängig davon muss in solch schweren Fällen immer schnell ein Arzt her. Lieber einmal zu schnell als einmal zu spät den Notarzt gerufen. Die Notrufnummer lautet im ganzen Bundesgebiet fast überall einheitlich: 112.

Angehörige und Freunde eines Allergikers können ihm kein größeres Geschenk machen, als ab und zu ihre Grundkenntnisse über die ersten Hilfe beim allergischen Schock sowie im Allgemeinen aufzufrischen – Kenntnisse, die nicht nur bei einem allergischen Schock, sondern immer im Alltag zum Beispiel nach Unfällen hilfreich und nützlich sein können.

 

Autor
Dr. med. Johannes Müller-Steinmann

 

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