Ernährung in den Wechseljahren

Besondere Ernährung in den Wechseljahren?

Die Ernährung in den Wechseljahren spielt eine wichtige Rolle für das allgemeine Wohlbefinden einer Frau. Während der hormonellen Anpassung verlangsamt sich der Stoffwechsel, das Gewicht nimmt jedoch tendenziell zu, da Frauen häufig wie vorher weiteressen. Ernährungsexperten empfehlen daher, die Zufuhr sogenannter „leerer“ Kalorien (Süßigkeiten, Alkohol, Fettreiches) einzuschränken.

Was kennzeichnet die Wechseljahre?

Wechseljahre sind eine Periode deutlicher hormoneller Veränderungen im weiblichen Körper, die vor dem Hintergrund einer altersbedingten Verlangsamung des Stoffwechsels stattfindet.

Mit dem Einsetzen tritt bei fast jeder Frau ein Unbehagen auf. Folgende Beschwerden können auftreten:

  • trockene Haut,
  • Juckreiz,
  • Herzklopfen,
  • Bluthochdruck,
  • Hitzewallungen, vermehrtes Schwitzen,
  • Funktionsstörungen des Fortpflanzungssystems,
  • Schlaflosigkeit,
  • instabiler Zustand des Nervensystems (der sich in Apathie, plötzlichen Stimmungsschwankungen, vermehrtem Weinen, und Reizbarkeit äußern kann)
  • Schwindel und Migräne.

Eine weitere Folge der Wechseljahre kann das Auftreten von Übergewicht sein, das mit hormonellen Veränderungen, einer Verlangsamung der Stoffwechselprozesse bei zugleich unveränderter Energieaufnahme einhergeht.

Lebensmittelauswahl für die Ernährung in den Wechseljahren

Die Ernährung in den Wechseljahren sollte an die neuen Bedürfnisse des Körpers angepasst werden. Hierbei sollte die Menge an Produkten, die Cholesterin enthalten, reduziert werden. Aufgrund von Veränderungen im Hormonhaushalt kann es schlechter vom Körper aufgenommen werden.

Frauen in den Wechseljahren sollten die allgemeinen Empfehlungen für eine ausgewogene Ernährung berücksichtigen:

  • Teigwaren und Getreideprodukte aus Vollkornmehl;
  • Fisch und Meeresfrüchte (sie enthalten besonders viele mehrfach ungesättigte Fette, Kalzium und Jod);
  • Milchprodukte, am besten fettarm (eine unschätzbare Kalziumquelle);
  • Nüsse und andere pflanzliche Fette (Pflanzenöle, Margarine);
  • Obst und Gemüse (sie sind besonders reich an Vitaminen, Mineralstoffen), bevorzugt rohes Gemüse und Obst sowie gedämpftes.

Um Osteoporose (Abnahme der Knochenmasse) vorzubeugen, empfehlen sich regelmäßig kalziumhaltige Lebensmittel (Hüttenkäse, Kefir, Sauerrahm, Käse) zu essen. Daher ist es in dieser Zeit so wichtig, eine ausgewogene Ernährung mit besonderem Augenmerk auf Proteine aufrechtzuerhalten. Sie sind notwendig, um Muskeln und Organe aufzubauen, Enzyme zu produzieren, den Stoffwechsel zu fördern und die Regeneration zu unterstützen.

Folgendes sollten Sie meiden:

  • tierische Fette (es ist besser, Fleisch durch Fisch zu ersetzen, es wird empfohlen, Geflügel ohne Haut zu kochen);
  • Würste, Halbfabrikate, Speck;
  • Alkohol, Zucker, Süßigkeiten.
  • es ist gff. auch notwendig, die Salzaufnahme zu reduzieren.

 

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