Ernährung bei HIV

Besonderheiten bei der Ernährung bei HIV

Bei einer HIV-Infektion ist die Ernährung von großer Bedeutung. Mit HIV zu leben bedeutet, mit einem geschwächten Immunsystem zu leben. HIV kann den Stoffwechsel und damit die Verdaulichkeit von Lebensmitteln beeinträchtigen. Die Aufnahme von Nährstoffen im Körper, insbesondere von Eiweiß, das das Muskelwachstum fördert, trägt zur Bekämpfung von HIV bei.

HIV ist ein menschliches Virus, welches das Immunsystem schwächt. Bei einer HIV-Infektion entwickelt sich manchmal ein grippeähnlicher Zustand (Fieber, Hautausschläge, geschwollene Lymphknoten, Durchfall).

Welche Lebensmittel sollten auf dem Speiseplan eines HIV-Kranken stehen?

Speziell ausgewählte Mahlzeiten sollten reich an Proteinen (Eiweißen) und Kohlenhydraten und zugleich fettarm sein. Folgende Lebensmittel können z. B. konsumiert werden:

  • Fisch, Fleisch, Nüsse, Getreide und Hülsenfrüchte sind sehr proteinreich und fördern den Aufbau der Muskelmasse. Fleisch sollte der HIV-Patient ausreichend verzehren. Fleisch enthält wichtige verdauliche Proteine, außerdem erhält damit der Körper die notwendige Eisenmenge.
  • Trockenobst, Honig, Marmelade und Frischobst enthalten einfache Kohlenhydrate und Zucker, die für die schnelle Energiezufuhr sorgen.
  • Nüsse, Olivenöl und Rapsöl sowie Fisch enthalten die „guten“ Fette, d. h. sie bestehen aus reichlich mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Der Körper muss die notwendige Menge an Fett aufnehmen, die ihm zusätzliche Energie liefert. Tierische Fette und Butter können sich negativ auf den Körper von HIV-Infizierten auswirken.

Weitere Tipps rund um eine Ernährung bei HIV

Tägliche moderate körperliche Aktivitäten fördern den Aufbau der Muskelmasse. Darüber hinaus sorgt eine ausreichende Flüssigkeitsmenge dafür, die Nebenwirkungen von Arzneimitteln zu mildern und die Mundtrockenheit und Verstopfung vorzubeugen. Vom übermäßigen Verzehr von kohlensäure- und zuckerhaltigen Getränken sowie von Kaffee, Tee und Alkohol ist abzuraten – dies gilt für HIV-Infizierte gleichermaßen wie für gesunde Menschen.

 

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