Ergotherapie bei pädiatrischen Erkrankungen

Was ist Ergotherapie bei pädiatrischen Erkrankungen?

Die Ergotherapie bei pädiatrischen Erkrankungen ist eine komplexe Reihe von Rehabilitationsmaßnahmen, die dabei helfen, die täglichen Aktivitäten unter Berücksichtigung der körperlichen Einschränkungen von Kindern wiederherzustellen. Mithilfe der Ergotherapie bei pädiatrischen Erkrankungen lernen die Kinder, alltägliche Aktivitäten (zum Beispiel Anziehen, Ausziehen, Waschen, Essen usw.) auszuführen, an produktiven Aktivitäten teilzunehmen – Spielen, Lernen und so maximale Unabhängigkeit in allen Bereichen des Alltags zu erreichen.

Die Ergotherapie betrifft drei konventionelle Bereiche: menschliche Aktivität im Bereich der Selbstpflege (Haushaltsebene), produktive Aktivität (für Kinder ist es ein Spiel, Lernen in der Schule, Hausarbeit usw.) und Aktivität in der Freizeit (Hobbys, Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen usw.).

Was ist das Ziel der Ergotherapie bei pädiatrischen Erkrankungen?

Die restaurative Ergotherapie ist mit der Wiederherstellung der Motorik und des Muskeltrainings verbunden. Das Hauptziel ist die Entwicklung der motorischen Grundfähigkeiten und die Aktivierung sicherer Organe und Muskeln. Bei einer solchen Behandlung ist es besonders wichtig, dass das Kind erkennt, dass das Ergebnis seiner Arbeit von anderen geschätzt wird.

Das Hauptziel besteht darin, die Aufmerksamkeit des Kindes von der Krankheit auf nützliche Aktivitäten zu lenken: Modellieren, Schneiden, Hilfe im Alltag. Infolgedessen nehmen der allgemeine Körperbau, die Stimmung, die motorischen Fähigkeiten und die Geschicklichkeit zu.

Wann setzt man diese Therapie ein?

Generell ist die Ergotherapie bei einer Vielzahl von Erkrankungen indiziert. Man wendet sie auch bei somatischen und neurologischen Erkrankungen ein. Diese Therapiemethode hat sich bei der Rehabilitation von Kindern mit Cerebralparese, Down-Syndrom, Autismus, Epilepsie und anderen Erkrankungen bewährt.

Welche Behandlungsmethoden kommen zum Einsatz?

Im Verlauf der Ergotherapie bei pädiatrischen Erkrankungen werden folgende Methoden angewendet:

  • Spiele und Übungen zur Entwicklung sozialer Fähigkeiten;
  • Spiele zur Entwicklung der Feinmotorik, der Sinneswahrnehmung, des Gedächtnisses, der Aufmerksamkeit usw.;
  • Kunsttherapie (Zeichnen, Modellieren, Kunsthandwerk aus natürlichen Materialien usw.).

Ein Ergotherapeut bildet oder stellt die notwendigen Fähigkeiten bei einem Kind durch spielerische Übungen wieder her. Auch er arbeitet immer mit den Eltern, erzählt wie man weiter mit dem Kind zusammenarbeitet, um die erworbenen Fähigkeiten zu festigen.

Aus gesundheitlichen Gründen gibt es praktisch keine Gegenanzeigen für eine Ergotherapie bei pädiatrischen Erkrankungen.

 

Finden Sie den passenden Arzt für Ihre Fragen rund um

Kinderheilkunde / Kinder- und Jugendmedizin
Neurologie
Neurologie und Psychiatrie
Psychotherapeutische Medizin