Laser: Erbium-Laser

Was ist ein Erbium-Laser?

Ein Erbium-Laser ist ein Gerät zur Behandlung oberflächlicher Hautveränderungen. Er dient zur fraktionierten Oberflächenerneuerung der Haut, die zur Zerstörung der Epidermis und zur weiteren Regeneration der Haut führt. Ein Eingriff mit dem Erbium-Laser kann an jeder Stelle des Gesichts und des Körpers durchgeführt werden.

Wie funktioniert ein Erbium-Laser?

Wasser absorbiert (nimmt auf) die Energie des Erbium-Lasers. Da die Haut 70 % Wasser enthält, verdampft der Laserstrahl die oberen Schichten der Epidermis und beseitigt Hautdefekte wie Verfärbungen, feine Falten und Narben. Nach Abschluss des Wiederherstellungsprozesses (Regeneration) der Epidermis zeigt sich der Effekt der Hauterneuerung.

Das Hauptmerkmal des Lasers ist die Fähigkeit, den Strahlfluss genau zu dosieren. Das Wesentliche des Verfahrens ist, dass der gerichtete Lichtstrahl eine dünne Schicht der Epidermis des zu behandelnden Hautbereichs zerstört. Zellflüssigkeit, die die Energie eines Lichtimpulses absorbiert, verdunstet und stimuliert das Wachstum neuer Kollagenzellen.

Was sind Indikationen für die Verwendung eines Erbium-Lasers?

Es gibt verschiedene Einsatzmöglichkeiten für ein Erbium-Lasergerät – zum Beispiel:

  • oberflächliche Verjüngung der Gesichts- und Körperhaut;
  • Beseitigung von Falten, Glättung der Hautoberfläche;
  • Erhöhung der Hautelastizität, Hautstraffung im Gesicht, am Hals und an den Händen;
  • Entfernung der Pigmentierungen;
  • Beseitigung verengter Poren;
  • Dehnungsstreifen.

Durchführung der Erbium-Laserbehandlung

Das Verfahren erfordert keine zusätzliche Vorbereitung. Bei trockener Haut ist eine vorläufige Hydratation möglich, bei fettiger, zu Akne neigender Behandlung mit Antiseptika.

Vor dem Eingriff wird in der Regel eine Lokalanästhesie durchgeführt. Wenn der behandelte Bereich großflächig ist, ist auch eine Vollnarkose möglich. Die Anzahl der Eingriffe hängt von der Größe der behandelten Fläche sowie vom Grad der Vernachlässigung der Haut ab.

Die Laserstrahlstärke wird jeweils individuell gewählt. Nach dem Eingriff wird die Behandlungsstelle mit einem entzündungshemmenden Mittel bedeckt. Eine Kollagenmaske wird aufgedeckt. Die maximalen Nebenwirkungen des Verfahrens sind leichtes Brennen und Schwellungen. Diese Symptome verschwinden drei Tage nach der Behandlung.

Risiken bei der Verwendung des Erbium-Lasers

Die Möglichkeit einer thermischen Schädigung benachbarter gesunder Gewebe ist ausgeschlossen. Dieses Verfahren ist nicht traumatisch, gekennzeichnet durch das Fehlen von Komplikationen in Form von Hyperpigmentierung oder Hypopigmentierung (Über- oder Unterpigmentierung).

Die Laserbehandlung ist jedoch bei einigen Krankheiten und Gesundheitszuständen kontraindiziert. Hierzu zählen u. a.:

  • Schwangerschaft;
  • Geistesstörungen und instabiler psycho-emotionaler Zustand;
  • Vorhandensein von entzündlichen Prozessen und der Verdacht auf maligne Störungen (Krebs) auf den Hautbereichen, die behandelt werden sollen;
  • Störungen der Blutgerinnung;
  • Diabetes (Zuckerkrankheit);
  • die Neigung zur langsamen Wundheilung;
  • Verschlimmerung einer chronischen systemischen Erkrankung;
  • Vorhandensein von Autoimmunerkrankungen.

 

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