Enzym

Was ist ein Enzym?

Ein Enzym (oder Pepsin) ist ein Protein, das zelluläre chemische Reaktionen katalysieren, sie begünstigen und die für ihre Durchführung erforderliche Energie reduzieren kann. Enzyme werden zum Teil vom Körper synthetisiert und zum Teil mit der Nahrung zugeführt.

Welche Enzym-Typen gibt es?

Es gibt zwei Typen von Enzymen: Verdauungsenzyme, die die Assimilation der Nahrung ermöglichen, und Stoffwechselenzyme, die auf zellulärer Ebene arbeiten. Fast alle Enzyme sind Proteine (man spricht dabei von enzymatischen Proteinen), mit Ausnahme der sogenannten Ribozyme (RNA-Enzyme).

Dabei handelt es sich um eine Unterkategorie von Enzymen, die stattdessen RNA-Moleküle sind. Sie haben eine hoch spezialisierte Funktion: Jedes Enzym kann sich an eine oder wenige andere Molekülspezies binden und nur eine Art von Reaktion katalysieren. Man unterteilt sie in einfache, wenn sie in der Lage sind, unabhängig zu handeln, oder konjugierte, wenn sie sich mit einem Coenzym assoziieren müssen.

Die sechs Grundklassen der RNA-Enzyme

  • Oxidoriduttase
  • Transferase
  • Hydrolase
  • Lyase
  • Isomerase
  • Synthetase

Die Grundklassen unterscheiden sich dadurch, welche chemische Reaktion sie katalysieren können.

Wofür kann man Enzyme verwenden?

Einige Enzyme stellt man industriell für pharmakologische und biochemische Zwecke her. Außerdem kommen sie in der Lebensmittelproduktion zum Einsatz. Es gibt Enzyme, die für die Verdauung nützlich sind. Zudem wird der Prozess der Verdauung durch einige Enzyme erleichtert, die von der Bauchspeicheldrüse und dem Magen produziert werden.

 

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