Eiweißnahrung, Menüs, Eiweißkost

Eiweiße im Sport

Was bewirken Eiweiße im Sport?

Eiweiße im Sport dienen der Energiegewinnung. Neben Kohlenhydraten und Fetten gehören auch die Eiweißstoffe, medizinisch Proteine genannt, zu den Energielieferanten. Sie dienen dem Organismus allerdings nur unter besonderen Umständen zur Energiegewinnung.

In erster Linie benötigt der Körper die Eiweißstoffe für den Aufbau von Körperzellen und wichtigen Wirkstoffen wie Enzymen, Hormonen, Abwehrstoffen und anderen Bestandteilen mehr. Während ungewöhnlich lange währender Anstrengungen, etwa beim Marathonlauf, wandeln sich Eiweißstoffe in gewissem Umfang in Kohlenhydrate um und stehen so der Energiegewinnung zur Verfügung.

Die Notfallfunktion der Eiweißstoffe

In Fastenzeiten und bei schweren Krankheiten kann dieser Anteil im Energiestoffwechsel sogar derart steigen, dass eigene Körpereiweißstoffe der Energiegewinnung zum Opfer fallen, dann geht es dem Körper buchstäblich an die Substanz. Diese Notfallfunktion der Eiweißstoffe für die Energiegewinnung ist jedoch alles andere als wirtschaftlich, bleibt die Energieausbeute für den Körper doch recht gering.

Eiweiß macht stark

Unbestritten bleibt jedoch, dass einige Sportler sehr wohl einen höheren Eiweißbedarf haben können als andere, je nach Sportart. Doch die Baustoffe des Körpers dürfen besonders in den Aufbau- und Wachstumsphasen des Körpers nicht fehlen. Deshalb kann in Kraftsportdisziplinen wie Gewichtheben und Bodybuilding zusätzlicher Eiweißbedarf entstehen. Dieser Mehrbedarf soll gedeckt werden. Doch was darüber hinausgeht, nützt nichts.

 

Autoren:

Dr. med. Gerold Schwartz und Michael Dirk Prang

 

Bildnachweis: Shayda Torabi | unsplash

 

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