Echinacea

Was ist Echinacea und was kann es?

Echinacea – auch: Echinacea purpurea, Echinacea pallida, Echinacea angustifolia – ist eine mehrjährige, in Nordamerika heimische Pflanze, die zur Familie der Asteraceae gehört. Es wird von Indianerstämmen zur Förderung der allgemeinen Krankheitsheilung, zur Heilung von Syphilis und Schlangenbissen verwendet. Zudem ist es als ein immunstimulierendes Medikament mit weitestgehend keinen Nebenwirkungen bekannt (siehe unten).

Bei welchen Krankheiten kommt Echinacea zum Einsatz?

Der Saft der oberirdischen Teile und die Wurzelextrakte stellen in vielen Situationen eine wertvolle therapeutische Hilfe dar. Grund hierfür ist, dass sie die Aktivität der Makrophagen und T-Lymphozyten und damit die erste Linie des körpereigenen Abwehrschilds im Kampf gegen Erkältung und Grippe, Bronchitis, Gingivitis (Zahnfleischentzündung) und Entzündungen der Mundhöhle fördern.

Zusätzlich stimuliert es die Wirkung der kortikosurrenalen Hormone und übt so eine Wirkung gegen Arthritis aus. Es ist bei der Behandlung von Herpes und als Hilfsmittel bei der Behandlung von Harnwegsinfektionen angezeigt.

Einschränkungen im Gebrauch

Seit einigen Jahren empfehlen Experten die Anwendung nicht bei Kindern unter 12 Jahren, da die Wirksamkeit nicht ausreichend dokumentiert ist. Es besteht das Risiko, dass sich schwere allergische Reaktionen entwickeln können. Die Anwendung während Schwangerschaft und Stillzeit wird zugleich nicht empfohlen.

 

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