Duplex-Sonographie der extremitätenversorgenden Gefäße

Was ist die Duplex-Sonographie der extremitätenversorgenden Gefäße?

Die Duplex-Sonographie der extremitätenversorgenden Gefäße ist eine Untersuchung, mit der man Indikationen in zwei Modi aufzeichnen kann. Im üblichen B-Modus (Schwarzweiß) und im Modus des Farbdopplers (Farbdoppler-Sonographie).

Mit dem Farbdoppler-Modus kann man die visuell untersuchten Strukturen erkennen und einen Eindruck über den Zustand der angrenzenden Gewebe gewinnen. Bei der zusätzlichen Verwendung eines Pulsdopplers, spricht man von einer Triplex-Untersuchung.

Welche Erkrankungen von extremitätenversorgenden Gefäßen kann die Duplex-Sonographie erkennen?

Die Duplex-Sonographie der extremitätenversorgenden Gefäße ermöglicht das Erkennen von Pathologien im Frühstadium sowie die Minimierung der Folgen der Entstehung von Krankheiten wie:

  • Atherosklerose: Die Diagnose ermöglicht die Identifizierung von atherosklerotischen Plaques im Anfangsstadium der Bildung.
  • Aneurysmen (Ausbeulen der Gefäßwand durch Ausdünnen und Dehnen), die häufig ohne Symptome auftreten. Beim Erkennen ist eine dringende Behandlung erforderlich, da es zu Blutungen kommt, die häufig tödlich verlaufen und auf eine Aneurysma-Ruptur zurückzuführen sind.
  • Tiefe Venenthrombose: Die Duplex-Sonographie der unteren Gliedmaßen erkennt Blutgerinnsel an den Wänden der Blutgefäße, bestimmt deren Lokalisierung und bewertet die Möglichkeit einer Trennung.
  • Postthrombotisches Syndrom: Die Duplex-Sonographie von Venen ermöglicht es, die Arbeit der Venenklappen und den Zustand des Blutflusses bei Patienten nach einer akuten tiefen Venenthrombose zu bewerten.
  • Krampfadern: Die Studie bestimmt den Grad der Dehnung und Ausdehnung der Venen sowie enthüllte Bereiche mit verdünnten Wänden.

Bei welchen Symptomen soll die Duplex-Sonographie eingesetzt werden?

Zur Früherkennung und Vorbeugung von Erkrankungen der Venen der unteren Extremitäten wird empfohlen, regelmäßig Patienten zu diagnostizieren, die älter als 40 Jahre sind. Die Duplex-Sonographie der unteren Extremitäten ist beispielsweise auch bei folgenden Symptomen indiziert:

  • hoher Blutdruck (Hypertonie);
  • Verdunkelung und Verdickung der Haut an den unteren Extremitäten, gebrochenes Haar;
  • Geschwüre, die für eine lange Zeit nicht heilen;
  • Schlaganfall;
  • erweiterte und prall gefüllte Venen;
  • Schweregefühl, Schwellung, Juckreiz in den Beinen;
  • Schmerzen, Müdigkeit in den Beinen, Überempfindlichkeit gegen Kälte;
  • Krämpfe;
  • das Vorhandensein von Risikofaktoren für Arteriosklerose: Bewegungsmangel, Übergewicht, Diabetes (Zuckerkrankheit), Gefäßerkrankungen bei Blutsverwandten.

Wie wird die Duplex-Sonographie der extremitätenversorgenden Gefäße durchgeführt?

Die Duplex-Sonographie der unteren Extremitäten soll keine Beschwerden verursachen und hat keine Gegenanzeigen. Eine Duplex-Sonographie-Vorbereitung ist nicht erforderlich. Der Patient kann die gewohnte Ernährung und den Tagesablauf einhalten.

Der Patient macht in liegender Position seine Beine bis zum Oberschenkel frei. Ein Gel wird auf die Haut des Patienten aufgetragen, das die Durchlässigkeit von Ultraschallsignalen verbessert. Mit einem speziellen Sensor tastet der Arzt die Gefäße an den Stellen ihrer Projektion ab. Das Bild in Echtzeit wird auf einem Computermonitor angezeigt. Die Untersuchung dauert 30 bis 40 Minuten.

 

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