Doppler-Sonographie der extremitätenversorgenden Gefäße

Was ist die Doppler-Sonographie der extremitätenversorgenden Gefäße?

Die Doppler-Sonographie der extremitätenversorgenden Gefäße ist eine Ultraschalldiagnose (Sonographie), die es ermöglicht, den Blutfluss in den Gefäßen in Echtzeit in akustischer, grafischer und quantitativer Form darzustellen und die Parameter des Zustands der Gefäße zu bewerten.

Mithilfe dieser Untersuchung kann der Arzt den Zustand des venösen Blutflusses bewerten. Die Lebensfähigkeit der Klappen der Gefäße der unteren Extremitäten zeigt dabei die Durchgängigkeit der tiefen Venen.

In welchen Fällen wird diese Doppler-Sonographie durchgeführt?

Symptome, bei denen die Doppler-Sonographie der Gefäße der unteren Extremitäten durchlaufen werden muss:

  • ständiges Schweregefühl in den Beinen, Müdigkeit beim Gehen, häufige Schmerzen in den Beinen;
  • ausgeprägte Schwellung des Gewebes;
  • die Bildung von Geschwüren auf der Haut und das Vorhandensein von hellbraunen Flecken in den Unterschenkeln;
  • häufiges Taubheitsgefühl der Finger oder der gesamten Extremität, leichtes Kribbeln;
  • Muskelhypotonie, Atrophie;
  • Taubheitsgefühl und ständiges Gefühl von kalten Füßen;
  • Müdigkeit und vermehrte Schmerzen aufgrund geringer körperlicher Anstrengung;
  • das Vorhandensein vergrößerter Venen und Gefäßformationen in der oberen Hautschicht.

Wie wird die Doppler-Sonographie der extremitätenversorgenden Gefäße eingesetzt?

Die Absetzung von Medikamenten ist bei der Behandlung von Venen und Arterien nicht erforderlich. Wenn man während dieser Zeit ein spezielles Kompressionskleidungsstück trägt, muss dieses während des Durchleuchtens der Ultraschallgefäße an den Beinen entfernt werden.

Vor Beginn der Untersuchung trägt man ein wenig Gel auf die Oberfläche auf, um Störungen durch das Eindringen von Luft zwischen der Testoberfläche und dem Sensor zu beseitigen. Der Patient liegt zunächst mit gebeugten Beinen auf der Behandlungsliege. Anschließend erfolgt die Untersuchung der Beingefäße des Patienten in aufrechter Position. Die Dauer des Eingriffs beträgt 30 Minuten und ist in jedem Alter durchführbar. Die Doppler-Sonographie der extremitätenversorgenden Gefäße ist völlig ungefährlich und sicher.

Welche Krankheiten können bei Doppler-Sonographie der extremitätenversorgenden Gefäße festgestellt werden?

  • Die Thrombose tiefer Venen der unteren Extremitäten ist eine Pathologie, bei der sich Blutgerinnsel bilden, die den Blutfluss aus den Beinen stören. Diese Krankheit verursacht Schwellung der Beine sowie Schmerzen im Sprunggelenk bei Bewegung.
  • Endarteriitis: Bei dieser Krankheit werden die kleinen Beingefäße verengt und entzünden sich. Symptome der Krankheit können Müdigkeit und Schmerzen sein, Bildung trophischer Geschwüre und die Haut an den Beinen ist kalt.
  • Atheroskleroseobliterans – im Gegensatz zur Endarteris handelt es sich um eine Erkrankung großer Gefäße. In den meisten Fällen tritt sie im Alter von 40 Jahren und älter auf. Die Symptome der Krankheit sind denen der Endarteris sehr ähnlich.
  • Beinvarizen sind eine Pathologie, bei der sich eine venöse Blutstagnation in den Beinen und Teilen der erweiterten Venen entwickelt. Das Symptom von Krampfadern ist ein häufiges Schweregefühl in den Beinen. Die Haut an den Beinen verdunkelt sich, Venen erscheinen unter der Haut. Zudem kann die Bildung von trophischen Geschwüren manchmal beginnen.

 

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