Die IT-Abteilung der Stiftung Gesundheit:
Navigation durchs Ärzte-Universum

Die Serie „Stiftung inside“ bietet Einblicke hinter die Kulissen der Stiftung Gesundheit: Heute geht es um unsere Informationstechniker, die dafür sorgen, dass Patienten den passenden Arzt finden, ohne sich in der Detailfülle des zugrundeliegenden Verzeichnisses zu verirren.


Das Strukturverzeichnis der deutschen Ärztelandschaft: unendliche Weiten. Die Informationstechniker der Stiftung Gesundheit arbeiten dort, wo noch kein Patient zuvor gewesen ist – in einem Universum aus Codes und Formeln. Ihre Mission: Für jeden Patienten den passenden Arzt zu finden.

Torben Schiffke, Datenbank-Administrator und stellvertretender IT-Leiter der Stiftung Gesundheit, kennt sich im Informations-Universum der deutschen Ärztelandschaft bestens aus.

Gezielt zum richtigen Arzt

Die IT-Abteilung kennt die Koordinaten aller Arzt-Einträge im Kosmos der ärztlichen Versorgung: „Wir können jeden der 280.000 Ärzte in Deutschland, die in der Patientenversorgung tätig sind, gezielt ansteuern oder die Einträge nach den gewünschten Kriterien filtern“, berichtet Torben Schiffke, Datenbank-Administrator und stellvertretender IT-Leiter der Stiftung Gesundheit.

Millionen von Detail-Informationen

Jeder der 280.000 Verzeichniseinträge enthält eine Vielzahl von Details zu dem jeweiligen Arzt – von der Adresse und Telefonnummer über medizinische Spezialisierungen bis hin zu Serviceangaben, wie etwa den Öffnungszeiten oder den Vorkehrungen der Barrierefreiheit. „Würde man diese Masse an Informationen in eine Ex­cel-Tabelle gießen, hätte diese rund 300 Spal­ten“, vergleicht Schiffke. „Das sind Millionen von Detail-Informationen, die uns helfen, den Nutzern die jeweils passenden Ärzte zu nennen.“

Bis zu 3.000 Auswahlmöglichkeiten

Für viele Detailangaben gibt es wiederum zahlreiche Eintrags- und Auswahlmöglichkeiten: „Spitzenreiter sind die akademischen Titel mit rund 3.000 Varianten und Kombinationsmöglichkeiten“, verrät Schiffke. „Das liegt einerseits an den vielen unterschiedlichen Abschlüssen und Kombinationen von Professoren- und Doktortiteln. Andererseits verzeichnen wir auch die Titel, die an ausländischen Universitäten erworben wurden, mit ihrer speziellen vorgeschriebenen Schreibweise.“

Verständliche Darstellung für die Nutzer

Für Lizenzpartner und die Darstellung im Web machen die Informationstechniker der Stiftung Gesundheit dann genau diejenigen Einträge sichtbar, die für die jeweilige Suchanfrage relevant sind. So muss sich kein Patient im Informations-Universum verirren, sondern bekommt die gesuchten Informationen verständlich und übersichtlich präsentiert. Übrigens auch dann, wenn die eingegebenen Suchbegriffe eher kreativ geschrieben – beispielsweise „Otopede“ oder „Pyschater“. Und sollte ein Suchbegriff nicht eindeutig sein, schlägt die „Meinten Sie…?“-Suchfunktion automatisch Begriffe vor, die zur Anfrage passen könnten, um den Patienten an das gewünschte Ziel zu bringen.


Weitere Informationen finden Sie auf www.stiftung-gesundheit.de in der Rubrik Strukturdatenbank.