Dickdarm- und Enddarmkrebs

Was bedeutet Krebs des Dickdarms und des Enddarms?

Dickdarm- und Enddarmkrebs wird auch als „Darmkrebs“ bezeichnet. Sie zählen zu den häufigsten Verdauungskrebserkrankungen bei Männern und Frauen. In der überwiegenden Mehrheit der Fälle (95 %) entwickeln sie sich nach dem Alter von 50 Jahren.

Angesichts des häufigen Auftretens sind Früherkennung, Prävention und immer wirksamere Behandlungsmethoden die wichtigsten Waffen. Erfahren Sie das Wesentliche über Dickdarm- und Enddarmkrebs.

Dickdarm- und Enddarmkrebs in Zahlen

Dickdarm- und Enddarmkrebs betrifft jedes Jahr mehr als 450.000 Menschen in Europa. Können Ärzte den Tumor nicht entfernen, führt der Chirurg einen externen oder internen Shunt durch. Jede chirurgische Behandlung muss mit einer intensiven und unerlässlichen Vorbereitung beginnen, sowohl des Dickdarms als auch des Patienten selbst:

Das muss der Patient vor einer Operation des Darms beachten

Der Patient muss vor der Operation vor der Möglichkeit eines vorübergehenden oder dauerhaften künstlichen Darmausgangs gewarnt sein. Postoperative Komplikationen sind möglich, wobei das Risiko von Fisteln dominiert. Eine ballaststofffreie Diät entfernt alle Lebensmittel, die Zellulose liefern, was den Stuhlgang vergrößert und einen wichtigen Ballast bildet. Daher muss der Patient auf Gemüse, Früchte und Vollkorngetreide vollständig verzichten. Die Ernährung besteht nur aus:

  • Käse;
  • Magerem Fleisch (Kalbfleisch, Rindfleisch, Huhn, Fisch, Schinken);
  • Getreide (Teigwaren, Reis, Grieß, Tapioka);
  • Zwieback und Kekse;
  • Pürierte, geschälte Quitte, Apfel, Banane, Fruchtgelee, Fruchtpaste;
  • Zucker, Butter und Öl in Maßen;
  • Getränke: kohlensäurefreies Natur- und Mineralwasser, Kaffee, leichter Tee, Kräutertees,
  • Gemüse- und Obstbrühen zielen darauf ab, die Leere des Darms und die Sauberkeit des Dickdarms zu gewährleisten.

Diese Diät muss von kurzer Dauer sein, da sie für den Patienten anstrengend und unausgewogen ist (Kohlenhydratüberangebot, Mangel an Vitamin C und pflanzlichen Ballaststoffen).

Prognose von Dickdarm- und Enddarmkrebs

Sie hängt von der Ausdehnung des Krebses ab, die der Arzt durch Biopsien spezifizieren kann. Die Prognose ist umso besser, je früher der Krebs in einem lokalisierten Stadium diagnostiziert wird.

Symptome bei Rektumkrebs

Obwohl in einem leicht zugänglichen Hohlraum gelegen, entdecken Ärzte den Dickdarm- und Enddarmkrebs oft erst in einem fortgeschrittenen Stadium. Kennzeichen sind:

  • schleimig-eitriger Schleim, der manchmal mit Blut durchtränkt ist;
  • Bauchschmerzen mit schmerzhaften Kontraktionen,
  • Empfindungen von „falschen Bedürfnissen“;
  • Stuhlgang mit Blut.

Manchmal sind die Symptome viel vager: Asthenie (Schwäche, Kraftlosigkeit), Gewichtsverlust, Anorexie (Appetitlosigkeit), Fieber.

Ein anderes Mal entdecken Gastroenterologen den Krebs zufällig durch eine rektale Untersuchung.

Diagnose von Dickdarm- und Enddarmkrebs

Die rektale Untersuchung ermöglicht die Diagnose. Sie erlaubt es, den Krebs in Form einer vorstehenden, verhärteten, kraterbegrenzenden Ausbuchtung oder in Form einer abgerundeten, unregelmäßigen, körnigen, verhärteten und brüchigen Masse zu ertasten. Blutungen bei Kontakt mit dem Finger sind suggestiv.

Weitere Untersuchungen und Tests

  • Die Rektoskopie (Mastdarmspiegelung) bestätigt die Diagnose und ermöglicht einfache und schmerzlose Biopsien.
  • Die Magnetresonanztomographie (MRT) erlaubt es, die Läsion zu sehen und vor allem nach einer anderen Kolonlokalisation zu suchen.
  • Eine Darmspiegelung wird durchgeführt, wenn sie möglich ist.

Sobald die Diagnose Rektumkarzinom gestellt wird, muss der Arzt das Ausmaß des Krebses mittels MRT überprüfen.

Behandlung des Rektumkarzinoms

Die kurative Behandlung des Rektumkarzinoms ist eine breite chirurgische Entfernung. Zwei Arten von Eingriffen sind möglich: mit oder ohne Beteiligung des Afterschließmuskels. Ein künstlicher Darmausgang ist notwendig, wenn der Tumor tief liegt (in der Nähe des Afters).

Die postoperative Strahlentherapie reduziert das lokale Rezidiv (Rückfall). Die Chemotherapie wird manchmal mit gezielten Therapien kombiniert.

 

Finden Sie den passenden Arzt für Ihre Fragen rund um
Bauchchirurgie (Viszeralchirurgie)
Darmerkrankungen
Darmspiegelung: Kurative Darmspiegelung
Innere Medizin und Gastroenterologie
Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie