Diagnostik: nichtinvasiv (Innere Medizin)

Was ist nichtinvasive Diagnostik?

Die nichtinvasive Diagnostik ist eine zur Erhebung von Befunden aufgrund bestehender Krankheitszeichen durchgeführte Untersuchung ohne Eindringen in den Körper. Zum Beispiel EKG oder Sonographie.

Was ist eine Sonographie?

Die Sonographie oder auch Ultraschalluntersuchung ist eine instrumentelle nichtinvasive diagnostische Methode, die es ermöglicht, die inneren Strukturen des menschlichen Körpers zu visualisieren und ihre Größe, Form, Dichte, Struktur sowie das Vorhandensein pathologischer Entitäten (Tumoren, Abszesse usw.) zu bewerten. Diese Methode ist in verschiedenen Bereichen der Medizin weit verbreitet.

Der große Vorteil von einer Ultraschalluntersuchung ist die nichtinvasive Diagnostik. In Fällen, in denen Kontraindikationen für niedriginvasive Studien (Endoskopie) oder strahlenbelastete Methoden (Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT)) bestehen, ist eine Ultraschalluntersuchung die Methode für die interne Organforschung.

Die Ultraschalluntersuchung basiert auf der Fähigkeit von Ultraschallwellen, Strukturen unterschiedlicher Dichte zu absorbieren und zu reflektieren. Verschiedene Organe des menschlichen Körpers haben unterschiedliche akustische Widerstände (Eigenschaft des Gewebes, Echosignalen zu widerstehen). Wenn Ultraschallwellen die vordere Bauchdecke durchdringen, tritt ein akustischer Effekt auf. Ein physikalisches Phänomen, das den komplexen akustischen Widerstand eines elastischen Gewebes charakterisiert. Auf dem Bildschirm des Ultraschallgerätes wird die unterschiedliche akustische Dichte der Organe durch eine Vielzahl von Grautönen reflektiert.

Nichtinvasive Diagnostik: Was ist ein EKG?

Das EKG (Elektrokardiogramm) ist eine Methode zur grafischen Erfassung von Veränderungen der Herzpotentialdifferenz, die während der Myokardanregung auftreten und durchschnittlich 0,26 bis 0,36 Sekunden dauern. Die Aufzeichnung erfolgt mit Einkanal-Elektrokardiographen, die eine Ableitung nach der anderen aufzeichnen, oder mit Mehrkanälen, die mehrere Ableitungen gleichzeitig aufzeichnen.

Das Verfahren basiert auf der Aufzeichnung von elektrischen Impulsen, die vom Herzen erzeugt werden. Die Aufzeichnung erfolgt in Form von Kurven. Das Kardiogramm nimmt man mit Elektroden auf, die an der Brust angelegt und an ein spezielles Gerät angeschlossen sind. Die Studie erzeugt keine unangenehmen Empfindungen, sie dauert etwa zehn Minuten.

Das EKG bewertet den Rhythmus des Herzens und ermöglicht es, die Blutversorgung des ruhenden Herzmuskels zu bewerten und eine Zunahme der Herzkammern (Vorhöfe und Ventrikel) festzustellen. Aufgrund der Ergebnisse des EKGs lassen sich Erkrankungen wie Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt, Herzinsuffizienz (Herzschwäche), Herzfehler sowie Beeinträchtigungen der Lungenfunktion feststellen. Bei verschiedenen Lungenerkrankungen ist die Versorgung des Herzens und anderer Organe mit Sauerstoff beeinträchtigt.

 

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