Demenz bei Kindern

Welche Demenzsymptome treten bei Kindern auf?

Die Symptome einer Demenz bei Kindern sind sehr unterschiedlich. Die Hauptmerkmale sind Gedächtnisstörungen, räumliche und zeitliche Desorientierung, beeinträchtigte Schreib- und Sprachfähigkeiten sowie mangelnde einfache Selbstpflegefähigkeiten.

Wie verläuft die Demenzentwicklung bei Kindern?

Demenzsymptome bei Kindern treten ziemlich früh auf. Ein Kind hört in jungen Jahren auf zu sprechen, seine motorische Aktivität nimmt ab. Auch das Verhalten ändert sich – von aggressivem zu unmotiviertem Spaß. Bei Kindern im Vorschulalter äußert sich Demenz in einer Verzerrung des Spielprozesses – sie wird eintönig, führt zu einem Verlust der kognitiven Fähigkeiten und zu pathologischen Veränderungen.

Bei Schulkindern ist das Gedächtnis beeinträchtigt: erworbenes Wissen wird vergessen, neues Lernen findet nicht statt, Denken und Aufmerksamkeit leiden, erhöhte Müdigkeit tritt auf und es gibt anhaltende Verhaltensstörungen.

In der Jugend und im Erwachsenenalter treten Anzeichen von Demenz in Form von abweichendem Verhalten, mangelnder Wahrnehmung sozialer und rechtlicher Normen, freizügige sexuelle Beziehungen, Aggression, eingeschränkter Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Sprache und Denken auf.

Wie kommt es zu Demenz bei Kindern?

Die Hauptursachen der Krankheit in einem frühen Alter sind die Alzheimer-Krankheit und die Pathologie der Gefäße des Gehirns. Demenz, die durch Hirntumore oder schwere traumatische Hirnverletzungen hervorgerufen ist, ist weitaus seltener.

Wie erfolgt die Behandlung einer Demenz bei Kindern?

Die Diagnose der Krankheit erfolgt mithilfe instrumenteller Methoden wie Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT). Die Behandlung von Demenz bei Kindern erfordert eine lange Zeit und eine ständige ärztliche Überwachung.

Um die Entwicklung der Krankheit zu verringern, werden Medikamente verschrieben, die den Stoffwechsel der Nervenzellen des Gehirns und den zerebralen Blutfluss verbessern. Neben der medikamentösen Behandlung benötigen solche Kinder psychologische und pädagogische Unterstützung.

 

 

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