Computertomographie: Kopf und Spinalkanal

Was ist eine Computertomographie des Kopfes?

Eine Computertomographie (CT) ist eine Röntgenuntersuchung, mit der Querschnittbilder des Körpers erstellt werden können. In diesem Röntgenverfahren erkennt man auch Weichteile (Muskeln, Sehnen etc.). Eine Computertomographie des Kopfes und Spinalkanals liefert eine dreidimensionale Darstellung der inneren Weichteile des Kopfes und des Rückenmarks durch die Aufnahme mehrerer Bilder aus dem Körperinneren durch radioaktive Strahlung.

Was sind Indikationen für die Computertomographie des Kopfes?

Die Indikationen für die Computertomographie des Kopfes können vielfältig sein:

  • Schädel-Hirn-Verletzungen (Gehirnerschütterungen);
  • chronische Kopfschmerzen;
  • Verlust oder Beeinträchtigung des Bewusstseins;
  • gestörte auditive und visuelle Funktionen;
  • häufiger Schwindel;
  • erhöhter Hirndruck;
  • Überwachung der Behandlung bestehender Pathologien.

In den meisten Fällen ist eine CT des Kopfes für die Diagnose von Krankheiten erforderlich, zum Beispiel:

  • primäre und sekundäre Hirntumoren;
  • Gefäßaneurysmen;
  • Gehirnzysten, Hämatome;
  • hämorrhagische Schlaganfälle.

Was ist eine CT des Spinalkanals?

Die Computertomographie des Spinalkanals wird am häufigsten durchgeführt, um Probleme mit der Wirbelsäule zu untersuchen. Oft entstehen starke Schmerzen durch Verletzungen, Krankheiten oder Infektionen. Es gibt auch andere Indikationen für die Untersuchung:

  • angeborene Defekte der Wirbelsäule;
  • Hernie (Bruch) der Bandscheibe;
  • Schäden am unteren Teil der Wirbelsäule;
  • Osteochondrose;
  • multiple Sklerose (MS);
  • Arthrose;
  • eingeklemmter Nerv;
  • Rückenschmerzen begleitet von Fieber;
  • Anomalien der Wirbel;
  • Blutung des Rückenmarks;
  • Schwäche, Taubheit und andere Probleme mit den Beinen.

In einigen Fällen, nämlich bei der Aufdeckung pathologischer Neoplasien mit erhöhtem Blutfluss, wird die Computertomographie des Spinalkanals mit einem Kontrastverstärker durchgeführt. Ein Kontrastmittel ist eine jodhaltige Substanz, die man vor Beginn eines Scans intravenös verabreicht. Sobald sich der Farbstoff im Kreislaufsystem befindet, sammelt er sich im Gewebe an und verbessert so die Visualisierung auf den Bildern. Für die CT-Untersuchung lässt sich das Kontrastmittel auf verschiedene Arten verabreichen:

  • durch eine Vene im Arm oder Unterarm;
  • durch Injektion in den Bereich um das Rückenmark.

Wie wird die CT des Kopfes und Spinalkanals durchgeführt?

Der Patient liegt auf dem Tisch des Tomographen auf dem Rücken. Während der Untersuchung wird der Tisch mit der Fernbedienung innerhalb des ringförmigen Teils des Tomographen bewegt. Der Arzt beobachtet den gesamten Vorgang hinter einer Glasscheibe.

Die Kommunikation erfolgt über ein Mikrofon und Lautsprecher, die in das Gerät integriert sind. Der Patient muss mehrmals die Luft anhalten. Die Studie dauert normalerweise ungefähr 40 Minuten.

In welchen Fällen ist die Computertomographie kontraindiziert?

  • Schwangerschaft
  • allergische Reaktion auf jodhaltigen Farbstoff
  • Typ II Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • schwerer Zustand des Patienten
  • erhöhtes Blutkreatinin
  • Körpergewicht des Patienten über 200 Kilogramm

 

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