Computer-Regulationsthermographie

Was ist eine Computer-Regulationsthermographie?

Die Computer-Regulationsthermographie (CRT) ist eine Diagnosemethode, bei der Temperaturen auf der Haut gemessen werden. Es ist eine Methode zur Registrierung der Wärmefelder des menschlichen Körpers. Das erhaltene Wärmebild sieht der Arzt auf einem Bildschirm. Mit dem aufgezeichneten Thermogramm können Aussagen über Körper und Immunsystem getroffen werden. Es ermöglicht dem Arzt, verschiedene Krankheiten und pathologische Zustände zu diagnostizieren.

Wann ist eine CRT sinnvoll?

Die Computer-Regulationsthermographie wird zur Diagnose einer Vielzahl von Krankheiten in verschiedenen Bereichen der Medizin eingesetzt. Sie ist beispielsweise angezeigt für:

  • Osteochondrose (eine Wirbelsäulenerkrankung), Skoliose;
  • Schmerzen in der Hals- und Lendenwirbelsäule;
  • Mastopathie (gutartige Veränderungen in den Brustdrüsen);
  • gynäkologische Erkrankungen;
  • Pathologie des Urogenitalsystems;
  • Pathologie des Verdauungssystems;
  • Migräne;
  • Gesichtsschmerzen (Trigeminusneuralgie);
  • Panikattacken;
  • Polyneuropathie (eine Schädigung der Nerven).

Wie wird die Computer-Regulationsthermographie durchgeführt?

Die Computer-Regulationsthermographie ist ein Verfahren der „passiven Diagnose“ – d. h. das Gerät beeinflusst den Patienten in keiner Weise, sondern empfängt nur Informationen von ihm. Die Diagnose erfolgt kontaktlos aus etwas Entfernung, nichts gelangt in den Körper, es gibt keine Strahlung. Aus der berührungslosen Diagnose lässt sich ableiten, dass die Wärmebildkamera grundsätzlich keine gesundheitlichen Schäden verursachen kann.

Das bei der Untersuchung erhaltene Thermogramm ist ein Bild über Temperaturschwankungen des menschlichen Körpers. Kalte Bereiche des Körpers sind blau gefärbt, Bereiche des Körpers mit normaler Temperatur sind grün und Bereiche mit höherer Temperatur sind gelb, rot und schließlich weiß, was die höchste Temperatur bedeutet. Niedrige Temperaturen können verschiedene Durchblutungsstörungen oder chronische Krankheiten bedeuten.

Ein Wärmebild ermöglicht eine frühzeitige Intervention

Der Hauptvorteil der Computer-Regulationsthermographie ist die Fähigkeit, pathologische (krankmachende) Veränderungen im Körper in einem frühen Stadium der Krankheit zu erkennen, in dem sich noch keine Symptome zeigen (präklinisch).

Ein weiteres Plus des Thermogramms ist, dass es die Dynamik der Krankheit und die Ergebnisse der Behandlung anzeigt. Auf diese Weise kann der Patient selbst in verschiedenen Behandlungsstadien positive Veränderungen im Körper beobachten.

 

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