Cannabis

Was ist Cannabis?

Cannabis (auch Hanf genannt) ist eine in Zentralasien beheimatete Pflanze, die in der traditionellen Medizin Anwendung findet, weil sie reich an Flavonoiden (Gruppe von Naturstoffen, zu denen ein Großteil der Blütenfarbstoffe gehört) ist und wegen ihrer entzündungshemmenden Wirkung. Darüber hinaus ist Cannabis vor allem als Freizeitdroge bekannt.

Bestandteile und Wirkung

In seinem Inneren befindet sich THCA, ein Cannabinoid, das einen großen Teil seines Immunsystems ausmacht. Sobald es sich bei hohen Temperaturen oder durch Einnahme in THC umwandelt, wirkt es psychoaktiv. Die Einnahme von Cannabis vermittelt ein Gefühl des Wohlbefindens und allgemeiner Entspanntheit. Durch die Verstärkung der Empfindungen kann es aber auch zur Verstärkung von Angstzuständen und Paranoia führen.

Bis in die 1970er Jahre wurde Hanf auch in der Pharmakologie wegen seiner palliativen, entspannenden, schmerzstillenden und krampflösenden Wirkung verwendet. Die mögliche antitumorale (gegen einen Tumor gerichtet) Eigenschaft von Hanf ist derzeit noch Gegenstand von Untersuchungen.

Hanf im Sport

Cannabis gilt als Dopingmittel und ist als solches im Sport verboten. Es verbessert im Allgemeinen nicht die Leistung, da es zu einer Verminderung der Konzentrationsfähigkeit führt. Allerdings kann ein Athlet die entspannende Wirkung dazu nutzen, um Stress vor einem Wettkampf zu bekämpfen. 

 

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