Cannabis und Haut

Gesunde Haut durch Cannabis?

Cannabis kann sich vielfältig auf die Haut auswirken. Das ist Hanf (lat. Cannabis) enthaltene Hanföl weist natürliche antibakterielle Wirkstoffe auf. Es eignet sich deswegen zur Linderung entzündlicher Hautkrankheiten.

Hanf zur Linderung bei Neurodermitis

Neurodermitis ist ein chronisches Hautleiden, das nicht kuriert, wohl aber durch die richtige Lebensweise gelindert werden kann. Die Auslöser dieser erblich mit-bedingten Krankheit sind so vielfältig, dass es eine einzige, richtige Behandlung nicht geben kann. Neben vielen anderen Maßnahmen hat sich bei einigen Patienten die Aufnahme von Hanföl als Nahrungsergänzung bewährt.

Cannabis wirkt auch gegen Schuppenflechte auf der Haut

Bei der Bekämpfung von Psoriasis (Schuppenflechte) hat man mit Salben auf Hanfölbasis schon einige Erfolge erzielen können. Doch kann auch bei dieser chronischen Hautkrankheit die Cremeanwendung nur eine Facette der Therapie sein.

Im Alten Rom: Hanf gegen Herpes

Darüber hinaus setzten die Alten Römer Hanfsamen-Öl gegen Herpes ein. Eine Studie der Universität von Südflorida hat dies rund 2000 Jahre später, Anno 1990, geprüft: Die Forscher stellten fest, dass eine Paste aus getrockneten Spitzen junger Hanfblätter deutlich gegen Herpes wirkt. Das würde bedeuten, dass die Hanfpaste auch Viren-bedingten Erkrankungen entgegenwirkt, zu denen Herpes zählt. Bestätigende Vergleichsuntersuchungen stehen indes noch aus.

Einschränkung Rauchen

Allerdings: Das Rauchen von Cannabisdrogen hilft definitiv nicht gegen Hauterkrankungen.

 

Autoren
Rasso Knoller und Dr. med. Bernd Mai

 

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