Bronchitis

Was ist Bronchitis?

Bronchitis ist eine Entzündung der Bronchien (= luftleitende Wege vor den Lungen). Die häufigste Ursache ist eine Infektion mit Viren. Eine Infektion mit Bakterien kommt vor, ist aber selten. Bronchitis kann zur Lungenentzündung, Lungen- und Herzinsuffizienz (Herzschwäche) führen. „Akut“ ist eine Bronchitis, wenn sie weniger als drei Wochen andauert; „chronisch“, wenn sich der Husten in einem Zeitraum von drei Monaten innerhalb von zwei oder mehr Jahren bemerkbar macht. Ohne Behandlung kann eine akute Bronchitis einen langwierigen Verlauf erlangen und chronisch werden.

Wie kommt es zu einer Bronchitis?

Auslöser einer Entzündung der Bronchien können sein:

  • Staphylokokken (die Entwicklung eitriger Entzündungen in den betroffenen Geweben und Organen), Pneumokokken (Erreger einer Lungenentzündung), Streptokokken (wirken sich auf Haut, Hals, Arme, Gesicht und Atmungsorgane aus);
  • Atemwegsinfektion;
  • Pilzinfektionen (eher selten die Ursache).

Die Kombination von Krankheitserregern ist tatsächlich die häufigste Krankheitsursache. Der ursprüngliche Auslöser ist beispielsweise eine Virusinfektion. Diese erleichtert den Zugang für Bakterien und schafft günstige Bedingungen für deren Ausbreitung.

Zu den häufigen Risikofaktoren zählen:

  • Alter über 50 Jahre,
  • Rauchen,
  • Alkoholmissbrauch,
  • häufige Erkältungen,
  • chronische Erkrankungen der inneren Organe.

Symptome einer Bronchitis

Das Hauptsymptom von Bronchitis ist der Husten. Bei der akuten Form der Bronchitis tritt zuerst ein trockener Hustenreiz auf, der schließlich produktiv wird. Die Farbe und Art des Auswurfs kann unterschiedlich sein, was auf einen möglichen Erreger der Krankheit hinweist. Normalerweise ist der Auswurf weißlich-grau, ein gelblicher oder grünlicher Farbton weist darauf hin, dass sich auf die bakterielle Infektion eine Virusinfektion gesetzt hat.

Häufig beginnt die Krankheit akut, die Körpertemperatur des Patienten steigt, ein starker Husten und allgemeine Schwäche treten auf. Darüber hinaus kommt es zu: Schüttelfrost, starkes Schwitzen, Brustschmerzen, Atemnot, Kopfschmerzen. Die Atmung des Patienten wird von charakteristischem Keuchen begleitet, das besonders nachts spürbar ist.

Welche Behandlungsmethoden werden eingesetzt?

Zur Diagnose einer Bronchitis untersucht der Arzt den Patienten. Bei Bedarf kann eine Röntgenaufnahme der Brust durchgeführt werden.

Die Behandlung zielt darauf ab, die Krankheitsursache zu bekämpfen, Entzündungen der Bronchienwände zu verringern und das Lumen der Bronchien von dem angesammelten Auswurf zu reinigen. Die Behandlung basiert auf einer komplexen Therapie, die auf verschiedene Teile des pathologischen Prozesses abzielt:

  • antibakterielle Medikamente,
  • entzündungshemmende Medikamente,
  • antivirale Medikamente (mit Verdacht auf einen viralen Ursprung der Krankheit),
  • Vitamingaben.

 

 

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