Bronchialasthma

Was ist Bronchialasthma?

Das Wort „Asthma“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Atemnot“. Der Name ist wirklich zutreffend, denn genau das empfindet ein Asthmatiker während eines Anfalles. Die Atemnot rührt daher, dass sich bei einem Asthmatiker die Bronchien anfallsartig verengen, sodass er ab einem individuellen Verengungsgrad zumeist beim Ausatmen diese charakteristische Luftnot verspürt. Der moderne Mediziner spricht hierbei von Bronchialasthma. Vor einem Ausbruch dieser Krankheit schützt den Menschen keinerlei Altersbeschränkungen: Bronchialasthma kann in jedem Lebensalter beginnen.

Was ist Herzasthma?

Das „Herzasthma“ findet seine Ursache im Gegensatz zum Bronchialasthma in einer Muskelschwäche im Herzen. Diese hat zur Folge, dass sich das Blut in den Lungen des Patienten staut. Die Auswirkungen sind auch hier die für Asthma typische Atemnot.

Wodurch entsteht Bronchialasthma?

Viele Menschen glauben, dass immer eine Allergie Verursacher von Bronchialasthma ist. Doch bei den Erwachsenen stimmt dies nur etwa bei einem Drittel der Asthma-Betroffenen. Andere Faktoren spielen eine viel größere Rolle, die den meisten Menschen gar nicht so geläufig sind. Dazu zählen beispielsweise erbliche Veranlagung, Übergewicht, Medikamente, Rauchen der Mutter während der Schwangerschaft, Erkrankungen der Atemwege oder die Wirkung von chemischen Reizstoffen (vor allem am Arbeitsplatz).

 

Autor
Dr. med. Johannes Müller-Steinmann

 

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