Bockshornklee

Was ist Bockshornklee?

Der Bockshornklee (Trigonella foenum-graecum) ist eine einjährige krautige Pflanze, die zur Familie der Fabacee gehört. Seit dem Altertum bekannt, wurde sie zuerst in der Viehfütterung und dann als Heilpflanze verwendet. Der Bockshornklee-Samen ist reich an Öl, Alkaloiden, Bioflavonoiden, Saponinen, Schleimstoffen, Vitamin A, B1 und C.

Wann verwendet man diese Pflanze?

Dank ihrer Hauptbestandteile verfügt die Pflanze über außergewöhnliche nährende Eigenschaften. Deshalb kommt sie in der Pflanzenheilkunde besonders zum Einsatz bei Beschwerden, die den Körper abnutzen und schwächen. Bockshornklee soll Reizungen des Hals- und Magengewebes lindern, bei der Kontrolle des Blutzuckerspiegels helfen und die Glukosetoleranz erhöhen. Zudem setzt man es im Rahmen der Phytotherapie auch als Begleitmedikation bei Diabetes mellitus ein.

Darüber hinaus sollen Präparate aus der Pflanze sehr nützlich für Kinder und Erwachsene sein, denen es schwerfällt, während des Stillens an Gewicht zuzunehmen und Milch anzureichern, da seine Zusammensetzung reich an Saponinen und Eisen ist.

Wer sollte auf die Einnahme von Bockshornklee verzichten?

Menschen, die Hypoglykämie- und Antikoagulanzien-Medikamente einnehmen, sollten auf die Einnahme von Präparaten, die aus den Inhaltsstoffen dieser Pflanze bestehen, verzichten. Außerdem kann die Pflanze auch den Kaliumspiegel im Plasma senken.

 

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