Blindheit

Was ist Blindheit?

Blindheit ist ein Zustand, der durch einen vorübergehenden oder dauerhaften absoluten Verlust des Sehvermögens gekennzeichnet ist. Blindheit ist die Unfähigkeit einer Person, umliegende Objekte zu sehen. Eine anerkannte Blindheit liegt bei einer Sehschärfe von weniger als 0,01 mit Korrekturbrillen oder Kontaktlinsen vor.

Was sind die Ursachen dieser Erkrankung?

Zu den Hauptursachen der Krankheit gehören:

  • erworbene Krankheit infolge fortschreitender Kurzsichtigkeit;
  • Blindheit infolge von Augenkrankheiten – Grauer Star (eine Linsentrübung), Glaukom (Netzhautzellzerstörung), Netzhautablösung usw.;
  • Komplikationen bei Diabetes (Zuckerkrankheit) (diabetische Retinopathie), Makuladegeneration, Erkrankungen des Nervensystems usw.;
  • Verletzungen des Augapfels.

Bei einem Verlust des Sehvermögens erreichen Lichtstrahlen die Netzhaut des Auges nicht oder das Licht ist nicht richtig auf die Netzhaut gerichtet.

Welche Arten der Blindheit unterscheidet man?

In der Augenheilkunde gibt es folgende Arten von Blindheit:

  • Völlige Blindheit ist durch einen absoluten Verlust der Sehfähigkeit gekennzeichnet. Sie kann vererbt oder erworben werden und eines oder beide Augen betreffen. Die erworbene Variante entsteht durch Verletzungen, verschiedene Augenkrankheiten, chronische Erkrankungen der Organe und des Immunsystems.
  • Farbenblindheit ist eine Krankheit, bei der eine Person keine Farben unterscheiden kann. Meist wird Farbenblindheit vererbt. Sie tritt häufiger bei Männern als bei Frauen auf. Mit dieser Krankheit sehen die Menschen alles klar und haben ein normales Sehvermögen.
  • Nachtblindheit ist eine Krankheit, bei der es Schwierigkeiten mit der Nachtsicht gibt. Eine Person beginnt bei schlechten Lichtverhältnissen schlecht zu sehen. Diese Krankheit kann entweder vererbt oder erworben werden. Man kann Nachtblindheit nicht als echte Blindheit bezeichnen, da der Patient unter den Bedingungen der Raumbeleuchtung perfekt sehen kann. Probleme treten nur bei Nachtsicht auf.
  • Schneeblindheit ist durch einen Verlust oder eine teilweise Verschlechterung des Sehvermögens nach Exposition gegenüber ultravioletten Strahlen gekennzeichnet. Grundsätzlich handelt es sich um ein vorübergehendes Phänomen (vorübergehende Blindheit), das mit einem Hornhautödem einhergeht. Aber selbst beim schwersten Verlauf dieser Krankheit kann eine Person die Formen und Bewegungen von Objekten erkennen.

Wie manifestiert sich der Verlust des Sehvermögens?

In Abhängigkeit von der zugrunde liegenden Ursache der Blindheit können auch Symptome wie Augenverspannungen, Ausfluss aus den Augen, Schmerzempfindungen oder das Vorhandensein eines Fremdkörpers auftreten.

Kommt es aufgrund einer Hornhautinfektion zur Erblindung, bekommt diese eine weiße Farbe und kann den Augenhintergrund vollständig verschließen. Wenn Katarakt die Ursache für Blindheit ist, kann sich die Pupille schwarz färben.

Wie behandelt man Blindheit?

Bei vielen Arten von Blindheit kann der Patient das Sehvermögen wiederherstellen. Die Pathologie, die vor dem Hintergrund von Katarakten, entzündlichen, infektiösen Augenläsionen auftritt, ist reversibel. In diesem Fall erfolgt die Wiederherstellung des Sehvermögens, nachdem sich der Patient erholt hat. Bei akutem Verlust des Sehvermögens durch Netzhautablösung wird die Sehkraft nach chirurgischer Behandlung der Krankheit wiederhergestellt.

Wenn der Patient eine Netzhautablösung hat, kann das Sehvermögen durch eine chirurgische Korrektur verbessert werden. Patienten mit Katarakten oder Narben haben ausgezeichnete Chancen, das Sehvermögen wiederherzustellen, wenn sie die Operation rechtzeitig durchführen.

Es gibt bis heute kein Heilmittel für völlige Blindheit. Bei irreversiblem Sehverlust ist es erforderlich, dass der Patient die angenehmsten Lebens- und Entwicklungsbedingungen schafft. Dazu werden Hilfsmaßnahmen wie Blindenhunde (helfen Blinden, sich im Gelände zurechtzufinden), Bücher und Programme mit Brailleschrift, Computer mit einer Tastatur mit Brailleschrift und andere Geräte verwendet.

 

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