Blasenentzündung

Wodurch entsteht eine Blasenentzündung?

Besonders Frauen sind anfällig für eine Blasenentzündung (Zystitis), denn durch die kürzere Harnröhre müssen die Bakterien einen nicht so langen Weg zurücklegen. Die krankheitserregenden Bakterien werden oft durch den Geschlechtsverkehr übertragen. Im Anglo-amerikanischen Sprachraum bezeichnet man eine Blasenentzündung deshalb auch als „Honeymoon-Cystitis“, also etwa: „Flitterwochen-Blasenentzündung“.

Was sind die Anzeichen einer Blasenentzündung?

Anzeichen für eine Blasenentzündung sind Brennen und krampfartige Schmerzen beim Wasserlassen, häufiger Harndrang. Wenn die Schleimhaut der Harnröhre stark entzündet ist, findet sich Blut im Urin.

Was hilft bei einer Zystitis?

Auch wenn es schmerzt: Viel trinken, um häufig Wasser zu lassen ist jetzt die beste Medizin, denn die Bakterien müssen schnellstmöglich wieder aus dem Körper herausgespült werden. Deshalb ist es nicht nur wichtig viel Wasser zu lassen, sondern vor allem oft. Dadurch spült der Körper mehr Bakterien heraus, als durch seltenes, dafür aber heftigeres Wasserlassen. Pro Tag gilt ein Minimum von drei Litern – je mehr, desto besser.

Sind nach ein paar Tagen die Beschwerden nicht abgeklungen, muss ein Arzt die Blasenentzündung mit Antibiotika behandeln. Bei der Behandlung mit Antibiotika lassen die Beschwerden häufig schnell nach, und da man das Medikament selbständig einnimmt, neigt man oft dazu es frühzeitig abzusetzen.

Die vom Arzt angeordnete Dauer ist jedoch sehr wichtig, denn bei einer frühzeitig abgebrochenen Behandlung sind die Bakterien nicht vollständig abgebaut und beginnen wieder sich zu vermehren.

Mögliche Folgen einer Zystitis

Eine Harnweginfektion sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Denn eine schlecht behandelte oder verschleppte Infektion kann zu Nierenbeckenentzündung führen und damit die Nieren schädigen.

 

Finden Sie den passenden Arzt für Ihre Fragen rund um

Harnwegs-Operationen
Innere und Allgemeinmedizin
Innere Medizin und Nephrologie