Massage: Bindegewebs-Massage

Was ist eine Bindegewebs-Massage?

Die Bindegewebs-Massage ist eine therapeutische Massageart. Die Technik dieser Massage besteht darin, die Haut in Bezug auf Muskeln, Knochen und Sehnen zu verschieben. Sie wird entlang der Muskelfasern, entlang der Ränder der Sehnen, der Befestigungsstellen der Muskeln, der Faszien und der Gelenkkapseln durchgeführt.

Der Effekt auf alle Gewebeschichten erfolgt hauptsächlich mit dem mittleren und vierten Finger, die genau in den massierten Bereich passen sollten. Die Bindegewebs-Massage beginnt bei gesunden Geweben mit einem Übergang zu schmerzhaften. Die Fingerbewegungen sollten weich und ohne Stöße sein.

Wann setzt man die Bindegewebs-Massage ein?

Eine Bindegewebs-Massage wird bei verschiedenen Erkrankungen der inneren Organe sowie bei Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt. Diese Art der Massage ist auch bei Blutergüssen und Verstauchungen anwendbar, die Schmerzen in den Gliedmaßen verursachen.

Indikationen für eine Bindegewebs-Massage sind daher Muskelschmerzen oder Ischias (Ischiasnerventzündung). Durch die Massage erholt sich der Körper schneller. Mithilfe der Bindegewebs-Massage lassen sich Schmerzen und Schwindelgefühle bewältigen.

Welche Techniken umfasst diese Massageform?

Die Techniken der Bindegewebs-Massage unterscheiden sich grundlegend von den Techniken der klassischen Massage. Hierbei handelt es sich um spezielle Dehnungen von Geweben, für die die Spitzen oder Phalangen der Finger, der Faust, des Unterarms oder des Ellbogens verwendet werden. Der Effekt ist mild und schmerzlos.

Diese Massage lindert Muskel- und Faszienverspannungen, Schmerzen insbesondere in der Wirbelsäule, erhöht die Beweglichkeit und Elastizität des Gewebes und ermöglicht dem Patienten eine korrekte Haltung.

Bei welchen Zuständen ist die Bindegewebs-Massage nicht anwendbar?

Es ist zu beachten, dass die Massage-Sitzungen wegen Entzündungen der Sehnen und Gelenke unterbrochen werden sollten. Andere Gegenanzeigen sind die gleichen wie bei anderen Massagearten. Sie ist nicht bei Menschen mit Hautkrankheiten (Mykose, Ekzem) anzuwenden. Auch bei einer Infektion auftritt, insbesondere wenn sie mit Fieber einhergeht, ist diese Massage kontraindiziert. Gegenanzeigen sind zudem Blutungen und Krankheiten, die zu ihnen führen können, sowie Aneurysmen (Vergrößerung des Blutgefäßes) und Tumoren.

 

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