Billings-Methode

Was ist die Billings-Methode?

Die Billings-Methode (auch: Zervixschleimmethode) ist eine natürliche Methode der Empfängnisverhütung. Sie beruht auf der Kontrolle der fruchtbaren Periode des Menstruationszyklus. Hierbei beobachtet und bewertet die Frau qualitative und quantitative Veränderungen des Zervixschleims und der begleitenden Vulvargefühle.

Was ist Zervixschleim?

Der Zervixschleim in der unmittelbar präovulatorischen Phase (drei bis vier Tage vor dem Eisprung) nimmt Merkmale von besonderer Filzigkeit, Fülle und Transparenz an. Dies wird von einem typischen vulvaren Gefühl der Nassgleitfähigkeit begleitet. Diese Schleim- und Empfindungsmerkmale kündigen die Ovulationsphase und die fruchtbare Periode an. Zur Empfängnisverhütung sollte an diesen Tagen auf den Geschlechtsverkehr verzichtet werden. Diese besonderen Merkmale verschwinden nach dem Eisprung.

Natürliche Verhütung mit der Billings-Methode

Wie alle natürlichen Verhütungsmethoden greift die Zervixschleimmethode weder in die natürlichen Prozesse des Körpers noch in die Spontaneität des Geschlechtsaktes ein. Das sind wesentliche Vorteile. Das Verfahren ist sehr sicher, wenn Frauen dies in spezialisierten Zentren erlernen und korrekt anwenden können. Jeglicher Vaginalausfluss entzündlichen Ursprungs verhindert nicht die Erkennung der Entwicklung des Zervixschleim-Symptoms.

Nachteilig ist, dass die Methode einer gewissen Vertrautheit bei der genauen Beurteilung des Zervixschleimzustands bedarf. Andernfalls lässt sich die Empfängnisverhütung nicht sicherstellen.

 

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