Neurodermitis: der Beginn

Wann ist der Beginn einer Neurodermitis?

Der Beginn einer Neurodermitis zeigt sich häufig, aber nicht ausschließlich, schon im frühen Kindesalter. In 85 Prozent der Fälle tritt die Krankheit erstmals in den ersten fünf Lebensjahren auf, in 96 Prozent vor der Pubertät. Säuglingsekzeme bessern sich in vielen Fällen wiederum ab dem dritten oder fünften Lebensjahr, spätere Fälle bisweilen nach der Pubertät.

Ekzeme, die sich erst nach dem 20. Lebensjahr eingestellt haben, bleiben meist über viele Jahre hinweg weitgehend erhalten, mit einer leichten Tendenz zur Besserung mit zunehmendem Lebensalter. Ab dem 60. Lebensjahr ist mit einer deutlichen Abnahme der Entzündungszeichen zu rechnen.

Wie verläuft eine Neurodermitis?

Keine Neurodermitis gleicht vom Verlauf her einer anderen, zumal von Mensch zu Mensch viele verschiedene Auslöser in Frage kommen. Als verstärkende Faktoren werden heute verschiedene Nahrungsmittel, hautreizende Stoffe wie Wolle und Seifen sowie Einflüsse aus der direkten Umgebung angesehen. Immer wieder zeigt sich auch, dass psychischer Stress das Auftreten beziehungsweise die Verschlechterung der Hauterkrankung nachhaltig beeinflussen kann.

Welchen Einfluss hat das Geschlecht auf den Beginn einer Neurodermitis?

Erstaunlicherweise spielt auch das Geschlecht eine Rolle: Im Kindesalter erkranken Jungen wesentlich häufiger als Mädchen, bei Erwachsenen wiederum leiden doppelt so viele Frauen wie Männer an Neurodermitis.

Hormonelle Einflüsse bei Frauen, speziell durch Schwangerschaften, Anti-Baby-Pille, Wechseljahre und Zyklusstörungen werden immer wieder beobachtet und können sich sowohl positiv als auch negativ auswirken.

 

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