Bandscheiben: Rehabilitation / Bandscheibenvorfall

Wie erfolgt die Rehabilitation nach einem Bandscheibenvorfall?

Der Bandscheibenvorfall ist eine Wirbelsäulenkrankheit, bei der der Bandscheibenkern über den Zwischenwirbelraum hinausragt. Ein Bandscheibenvorfall kann in der Brust-, Hals- und Lendengegend auftreten. Die Lokalisierung wird durch das Vorhandensein einer Last an einem bestimmten Standort und deren Mobilität bestimmt. Im Anschluss an eine Operation ist die Rehabilitation nach einem Bandscheibenvorfall von entscheidender Bedeutung.

Der Reha-Zeitraum kann einen Monat oder ein Jahr dauern, abhängig von der Art der durchgeführten Operation, den Eigenschaften des Körpers und der Befolgung aller Anweisungen des Arztes durch den Patienten.

Welche Etappen umfasst die Reha nach der Entfernung des Bandscheibenvorfalls?

Die Rehabilitation nach einem Bandscheibenvorfall besteht aus drei Phasen:

  • Der Zeitraum von sieben bis 14 Tagen: Während dieser Erholungsphase ist es wichtig, ein orthopädisches Korsett zu tragen, regelmäßig Sport zu treiben und verbotene Belastungen der Wirbelsäule zu vermeiden. Das hilft dabei, die Last gleichmäßig auf der Wirbelsäule zu verteilen. Zu diesem Zeitpunkt leidet der Patient unter postoperativen Schmerzen, daher zielt die medikamentöse Behandlung darauf ab, Begleitsymptome zu stoppen und den Zustand des Patienten zu lindern. In den ersten zwei Wochen kann man nicht sitzen. Physiotherapieübungen werden zwei bis drei Tage nach der chirurgischen Therapie verordnet. Gymnastik hilft, die Muskelstrukturen zu stärken und die Funktion der Gliedmaßen zu normalisieren.
  • Nach zwei Monaten: Die Rehabilitation in dieser Zeit soll den Patienten auf seine gewohnte Lebensweise vorbereiten. Im zweiten Monat darf man sich noch nicht beugen, aber um das Muskelkorsett zu stärken, erweitert sich der Komplex der Bewegungstherapie für die Wirbelsäule. Die Person hat immer noch leichte Schmerzen. Die Lahmheit kann bestehen bleiben, aber im Allgemeinen normalisiert sich der Zustand allmählich.
  • Drei Monate später: Diese postoperative Phase ist von entscheidender Bedeutung, da die normale Wirbelsäulenarbeit durch Physiotherapie, Massage und Physiotherapie wiederhergestellt wird. Dieser Zeitraum dauert ein Jahr oder länger.

Welche physiotherapeutische Verfahren setzt man ein?

In der Rehabilitationsphase ist Physiotherapie zwingend vorgeschrieben. Wichtigste physiotherapeutische Verfahren sind:

  • Massagen werden ca. zwei bis drei Monate nach der Operation verordnet, wenn das Risiko für postoperative Komplikationen überwunden ist. Durch die Massage wird die Durchblutung und Ernährung der betroffenen Bereiche normalisiert. Durch diesen Effekt regenerieren sich die Zellen schneller, Entzündungen, Schmerzen und Schwellungen gehen verloren.
  • Elektrophorese: Der Zweck des Verfahrens besteht darin, das Eindringen von Arzneimitteln in das tiefe Gewebe zu erhöhen. Nach der Behandlung verschwinden Schmerzen, Schwellungen und Entzündungen.
  • Magnetfeldtherapie: Die betroffenen Strukturen sind von niederfrequenten Magnetwellen betroffen, wodurch sich das betroffene Gewebe schneller erholt, die übliche Funktionalität des Bewegungsapparates wieder hergestellt wird, der Stoffwechsel sich verbessert, Entzündungen, Schmerzen und Beschwerden verschwinden.
  • Akupunktur: Während des Eingriffs werden mithilfe von Spezialnadeln bestimmte Punkte am Körper aktiviert, wodurch sich die Heilung beschleunigt und sich auch die Gesundheit normalisiert.
  • Die Ernährung hat einen großen Einfluss auf die Wiederherstellung der Wirbelsäule. Das Essen ist so auszuwählen, dass alle nützlichen Nährstoffe optimal in den Körper gelangen.

 

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