Badeunfälle

Wodurch entstehen Badeunfälle?

Die meisten Badeunfälle entstehen durch Unvernunft und leichtsinnige Selbstüberschätzung. Bei körperlicher Erwärmung, etwa nach einem Sonnenbad am Strand, muss sich der Kreislauf erst langsam an die Wassertemperatur gewöhnen.

Auch das eigene Leistungsvermögen sollte man kritisch beurteilen. Zudem ist beim Baden in offenen Gewässern auch an den Rückweg zu denken. Niemals mit vollem Magen schwimmen gehen: Schwindel und Schwäche können auftreten und haben schon manchen Zwischenfall ausgelöst.

Verletzungsgefahr beim Schwimmen

Die allgemeine Verletzungsgefahr ist beim Schwimmen äußerst gering. Hinter Rückenproblemen kann jedoch der Schwimmstil stecken. So verträgt sich zum Beispiel ein Hohlkreuz nicht immer mit dem sportlichen Brustschwimmen. Treten derartige Schmerzen beim Delphinschwimmen auf, eignet sich Rückenschwimmen als Gegengewicht.

Welche weiteren Risiken gibt es beim Schwimmen?

Nicht nur klassische Badeunfälle oder körperliches Unvermögen können das Schwimmvergnügen trüben. Denn es gibt noch ganz andere Risiken, die das Schwimmen mit sich bringt. Feuchte Fußböden in Badeanstalten können zum Beispiel Bakterien bilden und bieten einen idealen Nährboden für Bakterien, Viren und Pilze. Diese können wiederum diverse Krankheiten verursachen.

Um diesen möglichen Krankheiten vorzubeugen bieten sich Badesandalen an. Und, wenn möglich, das Absprühen der Füße mit Seifenlösung macht Warzen und Fußpilzen klar: nicht bei mir! 

 

Autoren:

Dr. med. Gerold Schwartz und Michael Dirk Prang

 

Finden Sie den passenden Arzt für Ihre Fragen rund umsport

Allgemeinmedizin
Hygiene und Umweltmedizin (Facharzt)
Sportmedizin