Augen: Iridotomie

Was ist Iridotomie?

Die Iridotomie, auch „Iridektomie“ genannt, ist ein operativer Einschnitt in die Regenbogenhaut (Iris) des Auges, z. B. um den Abfluss des Kammerwassers bei Grünem Star (Glaukom) zu verbessern.

Das Glaukom ist eine Augenkrankheit, die durch eine Erhöhung des Augeninnendrucks, eine Schädigung des Sehnervs, eine Beeinträchtigung des Gesichtsfelds und eine unbehandelte irreversible Erblindung gekennzeichnet ist.

Was sind die Ziele einer Iridektomie?

Infolge der Operation wird eine Öffnung in der Iris gebildet, die dazu beiträgt, den Abfluss von Augenflüssigkeit von der hinteren Kammer zum vorderen Teil mit dem Pupillenblock zu verbessern. Infolge der Operation wird der Augeninnendruck ausgeglichen und das Fortschreiten pathologischer Veränderungen im visuellen System gestoppt.

Welche Arten der Iridotomie gibt es?

Derzeit ist die Bildung einer Öffnung in der Iris mit einer weniger invasiven Technologie möglich: der Laser-Iridotomie. Die klassische Iridektomie wird als chirurgische Methode eingesetzt, wenn eine Laser-Iridotomie nicht möglich ist.

  • Laser-Iridektomie: Während dieses Eingriffs wird mit einem Laserstrahl ein Durchgangsloch in die Iris des Auges eingebracht. Für die genaueste Fokussierung des Strahls auf den gewünschten Bereich des Auges verwenden Ärzte eine spezielle Linse. Dies ist eine minimal invasive Operation, die kein Nähen erfordert. Das Verfahren wird ohne Krankenhauseinweisung unter örtlicher Narkose durchgeführt. Dieser Art der Anästhesiologie vertragen Patienten unterschiedlichen Alters gut und Herz, Blutgefäße und der gesamte Organismus ist nicht beeinträchtigt. Die Laser-Iridektomie dauert lediglich ein bis drei Minuten. Danach ist eine kurzfristige Sehstörung möglich. Die Rehabilitationszeit nach der Operation ist kurz und die Wahrscheinlichkeit von Komplikationen minimal.
  • Chirurgische Iridektomie: Im Vergleich zum Laser wirkt sich die chirurgische Iridektomie traumatischer auf das Gewebe des Auges aus. Es wird im Operationssaal durchgeführt, wobei durch einen relativ großen Einschnitt gearbeitet wird. Während des Eingriffs bringen auch hier Ärzte Durchgangslöcher in die Iris des Auges ein. Einige chirurgische Iridektomietechniken umfassen das Nähen. Die Rehabilitationszeit nach der chirurgischen Iridektomie ist etwas komplizierter als nach dem Laser. Es kann Komplikationen in Form von Blutungen aus der Iris, Verwachsungen usw. geben. Es wird nicht empfohlen, innerhalb einer Stunde nach der Operation aufzustehen. In der Regel tritt nach einigen Tagen eine Sehstabilisierung auf.

 

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