Arthrose: Orthokintherapie

Was ist die Orthokintherapie?

Bei der Orthokintherapie wird dem Patienten Blut entnommen, dieses behandelt und ihm später wieder bestimmte Teile des Blutes gespritzt. Hiermit soll die körpereigene Abwehr gestärkt werden. Die knorpelabbauenden Prozesse sollen gestoppt werden. Arthrose ist eine schmerzhafte Gelenkveränderung. Das betroffene Gelenk ist in seiner Funktion eingeschränkt. Die Erkrankung entsteht durch Abnutzung.

Orthokintherapie wirkt entzündungshemmend, restaurativ, analgetisch (schmerzstillend) und verbessert dadurch die Beweglichkeit der Gelenke. Die Anwendung der Orthokintherapie kann die Einnahme hormoneller Arzneimittel vollständig ersetzen.

In welchen Fällen wird diese Form der Arthrosebehandlung eingesetzt?

Anwendungsbereiche für die Orthokintherapie bei Patienten aller Altersgruppen sind die Behandlung von:

  • Arthrose – Veränderungen in den Gelenken;
  • Osteoarthritis – Läsionen von Knorpelstrukturen in der Gelenkhöhle;
  • Berufskrankheiten, die mit einer übermäßigen Belastung des Bewegungsapparates einhergehen, auch bei Profisportlern und Personen, die sich stark körperlich betätigen;
  • Veränderungen der Zwischenwirbelgelenke;
  • Verletzungen des Gelenkmuskelsystems;
  • Schäden an den Bändern und Sehnen;
  • entzündliche Erkrankungen der Gelenke, Muskeln und Sehnen;
  • Verletzungen und degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule.

Wie führen Ärzte die Orthokintherapie durch?

Die Behandlung erfolgt in mehreren Schritten:

  1. Venenblutentnahme des Patienten. Das Verfahren wird wie eine Blutentnahme für Labortests durchgeführt und ist nicht mit erheblichen Schmerzen verbunden.
  2. Trennung von Serum von Blutzellen während der Laborzentrifugation (Partikelisolierung).
  3. Injektion des resultierenden Arzneimittels in ein beschädigtes Gelenk.

Die Injektionen werden in der Regel ein bis zweimal pro Woche durchgeführt. Der Behandlungsverlauf für Erkrankungen umfasst vier Injektionen, wobei bei Läsionen der Extremitätengelenke in der Regel mindestens sechs Injektionen erforderlich sind.

Die Orthokintherapie ist sehr gut verträglich, da das Medikament vollständig aus den eigenen Blutzellen des Patienten gewonnen wird. Die Wirkung von Orthokintherapie zeigt sich normalerweise nach etwa sechs Wochen.

In der Regel hält die Besserung der Arthrosesymptome etwa zwei Jahre an. Eine Orthokin-Behandlung ist nur dann sinnvoll, wenn die Arthrose das letzte Stadium noch nicht erreicht hat.

Welche Vorteile hat die Methode?

  • entzündungshemmende und regenerierende Wirkung;
  • schmerzstillende Wirkung;
  • verbesserte Mobilität;
  • verspannte Muskeln entspannen;
  • Verbesserung der Lebensqualität durch Verbesserung der Gelenkfunktion;
  • die Fähigkeit, Operationen zu verschieben oder zu vermeiden;
  • Wirkung von rund zwei Jahren;
  • biologischer Wirkmechanismus;
  • hervorragende Verträglichkeit.

 

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