Aphthen

Was sind Aphthen?

Aphthen sind kleine runde Geschwüre, die auf der Schleimhaut der Zunge, der Wangen, der Lippen und manchmal des oberen Gaumens lokalisiert sind. Typischerweise haben die Erosionsstellen einen Durchmesser von nicht mehr als 5 mm. In komplexen Fällen bilden einzelne Aphthen große schmerzhafte Geschwüre. Sie können sich sowohl als eigenständige Krankheit als auch als Komplikation im schweren Verlauf anderer Krankheiten entwickeln.

Was sind Ursachen der Entstehung von Aphthen?

Die Ursachen der Erkrankung können verschiedene Faktoren sein, darunter können unterschieden werden:

  • Stresszustand des Körpers;
  • Nährstoffmangel;
  • infektiöse Prozesse;
  • Entzündung im Verdauungssystem;
  • Tuberkulose;
  • HIV;
  • Syphilis;
  • Herpes;
  • Störungen der Schleimhäute (einschließlich zahnärztlicher Eingriffe).

Symptome und Krankheitsverlauf

Aphthen sehen aus wie kleine Wunden, entwickeln sich aber in mehreren Stadien. Zunächst treten ein brennendes Gefühl und Juckreiz in der Mundhöhle auf. Nach einigen Tagen bildet sich an dieser Stelle eine kleine Blase. Sie platzt schnell und eine Wunde mit einem roten Rand bildet sich an seiner Stelle. Die Bildung eines roten Randes ist mit der Entwicklung des Entzündungsprozesses an Geweben in der Nähe des betroffenen Bereichs verbunden.

Aphthen werden von anderen Symptomen begleitet:

  • allgemeines Unwohlsein;
  • Entzündung der Lymphknoten;
  • Schwierigkeiten beim Kauen.

Da Aphthen mit starken Schmerzen einhergehen können, wird die Entstehung einer Aphte häufig mit normalen Zahnschmerzen verwechselt. Einzelne Aphthen entwickeln sich innerhalb von fünf bis sieben Tagen und vergehen ohne Narbenbildung. In einigen Fällen entwickelt sich ein chronischer Prozess, der einen langen Verlauf haben kann. In den schwierigsten Situationen können Aphthenrückfälle über mehrere Jahre wiederholt werden, ohne dass eine Verbesserung der Symptome (Remissionsphase) einsetzt.

Wie behandeln Mediziner diese Störungen in der Schleimhaut?

Kleine einzelne Aphthen vergehen von selbst spontan. Die medikamentöse Behandlung wird im Falle häufiger, langfristiger Rückfälle mit kurzen Remissionsperioden angewendet.

Normalerweise greifen Ärzte zurück auf:

  • Antiseptika;
  • Anästhetika (bei starken Schmerzen);
  • entzündungshemmende Medikamente (in Form von Spülungen oder in Form eines auf die betroffene Stelle aufgebrachten Gels).

 

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