Angina pectoris

Was ist eine Angina pectoris?

Die Angina pectoris (wörtlich „Brustenge“) ist ein Syndrom, das auf eine unzureichende Sauerstoffversorgung des Herzens zurückzuführen ist und durch Erregung oder Belastung ausgelöst wird. Zu Beginn verspürt die betroffene Person Brustschmerzen, die auf die höheren Akte ausstrahlen können, häufiger auf die linke Seite.

Charakteristische Anzeichen und Symptome einer Angina pectoris

Der anfängliche Schmerz, der eine Minute bis zu zwanzig Minuten dauern kann, ist auch als vorübergehende myokardiale Verbrennung beschrieben. Zudem kommt es zu einer myokardialen transienten Verdickung, die zu einer unzureichenden Blutversorgung des Herzens führt.

Gewöhnlich ergibt sich das Bild einer vaskulären Atherosklerose (Verhärtung von Blutgefäßen durch die Ansetzung von Plaque) mit Lokalisation von atherosklerotischen Läsionen auf der Ebene der Koronaren (das Herz versorgende Arterien). Dies führt zu einer Verengung ihres Lumens. Bei der sogenannten Prinzmetal-Angina ist der Fluss durch einen aktiven Spasmus der Koronare noch kritischer.

Welche Therapie-Methoden setzt man ein?

Die Therapie einer Angina pectoris ist je nach Dringlichkeitsgrad, dem klinischen Bild und den ätiopathogenetischen Aspekten variabel. Zu den verfügbaren Medikamenten gehören Nitroderivate, Betablocker und Kalziumkanalblocker. In ausgewählten Fällen empfehlen Ärzte eine chirurgische Therapie (Koronararterien-Bypass, Angioplastie).

 

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