Amyloidose

Was ist Amyloidose?

Amyloidose ist eine Krankheit, die durch die Ansammlung von intrazellulären und extrazellulären Ablagerungen von unlöslichen Protein-Fibrillen entsteht. Sie kann zu Organversagen führen. Die Symptome der Krankheit variieren je nach den betroffenen Organen. Im Allgemeinen kommt es zu einer fortschreitenden Verschlechterung der Nierenfunktion durch die Anhäufung von Eiweiß im Urin.

Darüber hinaus kann es zu Veränderungen im Herzschlag kommen, die Zunge kann anschwellen und es können Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme auftreten. Die Symptome treten nicht alle auf einmal und zur gleichen Zeit auf.

Was sind die Ursachen für eine Amyloidose?

Die primäre Ursache ist die Anhäufung von Amyloid in den verschiedenen Organen. Je nach Ursache dieser Anhäufung lässt sich die Amyloidose primär oder sekundär unterscheiden. Primär, wenn sie mit dem Multiplen Myelom assoziiert ist, kann das sekundäre Myelom mit verschiedenen Krankheiten in Verbindung gebracht werden. Dazu zählen zum Beispiel chronische Infektionskrankheiten, Drogenabhängigkeit, Alterung oder bestimmte Formen von Erbkrankheiten.

Welche Behandlungsmethoden gibt es?

Bei der primären Amyloidose kommen Krebsmedikamente in Verbindung mit Kortikosteroiden zum Einsatz. In bestimmten Fällen kann man diese Therapie einsetzen, um der Nierenfunktion entgegenzuwirken, oder, wenn die Organe geschwächt sind, ist eine Transplantation durchführbar.  

 

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